Oldenburg Das „Tabularaaza“-Festival wirft seine Schatten voraus: Der Philosoph unter den Deutsch-Rappern kommt nach Oldenburg. Curse, dessen Album „Die Farbe von Wasser“ in diesem Jahr bis auf Platz zwei der deutschen Charts geklettert ist, tritt sowohl am Donnerstag, 1. November, bei der kostenlosen „Campus Bambule“, als auch beim „Tabularaaza“-Festival am 3. August kommenden Jahres in Sandkrug auf. Das teilte Veranstalter Jan Meiners am Montagabend mit.

Rap-Größen beim Festival

Der Mindener Rapper, der bereits in den 90er Jahren erste Erfolge feierte und seine Hochzeit vor rund zehn Jahren hatte, wird beim „Tabularaaza“ Headliner auf der „Urban Stage“ sein, auf der sich mehrere Deutschrap- und Soul-Größen tummeln werden.

„Campus Bambule“ soll ein erster Vorgeschmack auf das Festival sein. Neben Curse wird bei beiden Veranstaltungen die Oldenburger Rap-Combo Wilson und Jeffrey auf der Bühne stehen. Wer dazu am 1. November als Vorgruppe auftritt, wird am Sonntag, 21. Oktober, bei einem Wettbewerb lokaler Musiker im Amadeus festgelegt. Wer dort siegt, darf bei beiden Veranstaltungen auftreten.

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Während der „Campus Bambule“, die von 18 bis 20 Uhr an der Uni stattfindet, werden die Studentenvertreter des Asta ehrenamtlich Getränke verkaufen. Die Einnahmen aus dieser Aktion sollen an das Oldenburger Tierheim gespendet werden.

Vorverkauf startet parallel zum Konzert

Parallel zur „Campus Bambule“ startet auch der Vorverkauf für das große Festival im kommenden Jahr. „Nur an dem Tag kosten die Karten 29,90€ Euro zuzüglich Gebühr“, sagt Veranstalter Meiners. Danach kosten die Tickets dann 44,90 Euro€ zuzüglich Gebühren.

Dafür will Meiners den Besuchern im kommenden Jahr einiges bieten. „Insgesamt wird es mehr als 35 Bands und DJs geben“, sagt er. Auf der Hauptbühne wird auch Meiners selbst mit seinem Duo Housedestroyer auflegen. Dazu kommen Elektrogrößen wie Neelix oder Tocadisco. Auf der „Urban Stage“ spielen neben Curse und Wilson und Jeffrey auch der Bremer Rapper Joka, der bereits mit Bushido zusammengearbeitet hat, sowie Cosmo Klein.

Besondere Aufmerksamkeit erregte Meiners mit der „90er Stage“. Das Jahrzehnt erlebt gerade einen regelrechten Boom, der sich vor allem auch in einem Überangebot an 90er-Parties zeigt. Für das „Tabularaaza“ konnte Meiners ehemalige internationale Stars und One-Hit-Wonder wie Rednex („Cotton Eye Joe“), Haddaway („What is Love“), Captain Jack oder Nana („Lonely“) verpflichten. Zudem gibt es eine Goa-Bühne.

Robert Otto-Moog Redakteur / Redaktion Oldenburg
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