Oldenburg „Egal was es ist, wir sind dagegen“, sagen die beiden Protagonistinnen der „Rotzgören“, Suli Puschban und Astrid Hauke. Vom 6. bis 8. März geht die mittlerweile 19. Auflage des Oldenburger Kindermusikfestivals im Kulturzentrum PFL über die Bühne. Doch aus der Pubertät herausgewachsen ist das Spektakel noch lange nicht. Stattdessen prägen vor allem Rebellion und freche Verspieltheit das diesjährige Programm. Nicht von ungefähr steht es diesmal unter dem Motto „Rotzgören“.

Die Band „Blindfische“ hat gemeinsam mit der Musikschule der Stadt Oldenburg wieder die besten Kinderliedermacher Deutschlands zum Festival eingeladen, das bundesweit als eines der größten seiner Art gilt. Mit dabei sind die „Rotzgören“, die über rebellierende Eltern und erziehende Kinder singen. Der über zwei Meter große, tollpatschige Kapitän Flunker weiß mit dieser Rebellion humorvoll und mitreißend umzugehen. Und die „Blindfische“ singen über kleine Monster und Piraten. Die „Rappelkiste“ und der Kinderchor der Musikschule rebellieren gemeinsam mit den „Rotzgören“.

„Wir danken unseren treuen und langjährigen Förderern des Festivals, die unsere Ideen mittragen, fördern und die Pfeiler des Festivals sind“, sagt der Musikschulleiter Holger Denckmann. Der Hintergrund: Nach wie vor habe das Oldenburger Kindermusikfestival zum Ziel, qualitativ hochwertige Kultur für Kinder und Familien zu günstigen Eintrittspreisen möglichst vielen Menschen erlebbar zu machen. „Durch die Unterstützung können wir auch wieder Flüchtlingskinder einladen“, ergänzt Mitorganisator Rolf Weinert.

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Die „Rotzgören“ setzen sich aus zwei Frauen zusammen, Suli Puschban und Astrid Hauke, die sonst allein im Bereich Musik tätig sind. Mit gesundem Menschenverstand und satten Tönen ist die Kindermusik Deutschlands um ein wertvolles Projekt reicher geworden.

Kapitän Flunker ist ein rauer Seemann, der immer noch die sieben Weltmeere bereist. Mit seiner Größe von 2,02 Metern erzählt er haarsträubende Geschichten aus allen Teilen der Welt, die die ganze Familie zum Lachen bringen.

Ebenfalls auf der Bühne im PFL: Clown Heiko Mielke. Er reist seit mehr als elf Jahren mit seinen Kollegen in internationale Krisengebiete, um dort Kindern Freude zu bereiten – denn Lachen braucht keine Dolmetscher.

Niklas Grönitz Volontär, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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