Oldenburg Was dieses Jahr das Besondere ist? Bernt Wach überlegt nicht lange. Nach dem spektakulären Showdown zum 40. Kultursommer im Vorjahr ist der Kulturetagen-Chef auf die Frage vorbereitet.

Besser, bunter, brillanter als die Jubiläumsauflage mit Zuschauerrekorden bei durchgehend bestem Wetter geht eigentlich kaum. „Wir halten das Niveau“, verspricht er. 80 Veranstaltungen in zehn Tagen sollen das größte Kulturevent der Stadt in seiner Einzigartigkeit bestätigen.

25 Konzerte mit Künstlern aus vier verschiedenen Kontinenten, Leinwanderfolge unter freiem Himmel, Theater, mitten in der Stadt, Literatur im nostalgischen Schlossgartenambiente, Open-Air-Akrobatik, ein kunterbuntes Kindermitmachprogramm, samt Musik für Kleine, Lesungen stehen vom 17. bis 28. Juli zu Wahl. Die meisten Angebote sind umsonst und draußen. Kino kostet Eintritt. Musiker, Autoren und Schauspieler treten natürlich nicht ohne Gage auf.

132 000 Euro gibt die Stadt für das Spektakel. Noch mal das Gleiche muss über Sponsoren und eben den Kartenverkauf generiert werden, um die 41. Auflage erneut zum Fest der Vielfalt zu machen. Gewinnen konnten die Veranstalter musikalische Gäste aus Afrika, Schweden, Irland, Kanada, Lateinamerika, den USA, der Türkei und ganz Deutschland. Auf die Bühne bringt die multikulturelle Besetzung Jazz, Pop, Funk, Elektro, Folklore, Trip-Hop, Punk, Rock und Soul in unterschiedlichen Sprachen. Unter ihnen sind einige Geheimtipps und Newcomer auf der Überholspur. Eigentlich ist man bemüht, das Publikum Jahr für Jahr mit Neuem zu begeistern. Wiederholungstäter allerdings, sind zumindest bei kleinen Gästen erlaubt. Im Kinderkonzertprogramm dürfen „Die Blindfische“ natürlich nicht fehlen. Premiere feiert 2019 aber ein Seifenblasenkünstler und ein Clown mit eigener Zirkusschule.

Aus der Manege entsprungen ist auch der Eröffnungs-Act: Vorm ersten Konzert geht Trampolinkünstler Jean Ferry auf dem Schlossplatz in die Luft. Höher, weiter, schneller geht es dann im Programm Schlag auf Schlag weiter. Wer zwischen den zehn Konzertabenden Ruhe sucht, sollte den Weg in den Schlossgarten wählen, wo die „Literaten im Garten“ mit Poesie und Gemüsesuppe beim nächtlichen Dinner warten. Spannend wird es an gleicher Stelle bei den Kriminächten.

Mitspielen muss jetzt nur noch das Wetter. Damit garantiert nichts ins Wasser fällt hat Bernt Wach für einige Veranstaltungen den Schlosssaal gemietet. Und was ist jetzt das Besondere in diesem Jahr? Ganz einfach: Zum 41. Mal feiern alle zusammen das Leben.


Das ganze Programm unter:   www.kultursommer-oldenburg.de 
Lea Bernsmann Redakteurin / Redaktion Oldenburg
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