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Oldenburg Das Jugendorchester Oldenburg spielte am Sonntagabend im Großen Haus des Oldenburgischen Staatstheaters die Sinfonie Nr. 100 von Joseph Haydn. Durch den in der Wiener Klassik noch unüblichen Einsatz verschiedener Schlaginstrumente bekam das Werk auch den Namen „Militärsymphonie“. Die gut vierzig Musiker und Musikerinnen überzeugten in ihrer Darbietung mit einem elastischen, gut ausbalancierten Klang. Kapellmeister Felix Pätzold, seit September vergangenen Jahres neuer Leiter des Orchesters, führte die jungen Musiker mit klaren Einsätzen und viel Schwung durch die vier charakterlich sehr unterschiedlichen Sätze. Eine manchmal etwas getrübte Intonation oder kleine Wackler bei gemeinsamen Auftakten machten die Jugendlichen mit ihrer ansteckenden Spielfreude mehr als wett.

Seit 2008 besteht eine Partnerschaft zwischen dem Staatstheater und dem Jugendorchester. Die einzelnen Stimmgruppen werden von Profimusikern aus dem Staatsorchester betreut. Für die Auftritte wird etwa ein halbes Jahr lang geprobt. Zur Generalprobe des 5. Sinfoniekonzerts am Samstag waren die jungen Musiker zudem eingeladen. Da dieses ebenfalls am Sonntag stattfand, konnte das Jugendorchester sogar das speziell für die Sinfoniekonzerte gefertigte Konzertzimmer mitbenutzen. Ist es schon Motivation genug, im Großen Haus zu spielen, so war die günstige Akustik des Konzertzimmers noch ein zusätzlicher Ansporn.

Im ersten Programmteil leitete Felix Pätzold das Orchester bei den beiden Sätzen des Concerto grosso in h-Moll von Georg Friedrich Händel zunächst vom Cembalo aus. Die beiden Geigerinnen Christin Weiss und Katharina Gockel gefielen dabei im Wechselspiel mit der Cellistin Pauline Hüls. Zudem gab es eine Rarität zu hören: Das stimmungsvolle, dreisätzige Konzert für vier Hörner und Orchester des Romantikers Carl Heinrich Hübler. Die vier Solisten Konstantin Kösling, Caroline Renz, Jannis Heinemann und Justus Messer spielten mit sauberer Intonation, im Unisono melodisch weich und in der Vierstimmigkeit ausgewogen und mit klarer Tongebung. Diesen klangschönen Beitrag ergänzten die Vier noch mit einer gut gewählten solistischen Zugabe von Richard Wagner, der den charakteristischen romantischen Hornklang in seinen Opernvertonungen wesentlich geprägt hat.

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Solch eine Patenschaft nach dem Vorbild der Jeunesses musicales, dem Dachverband der Jugendorchester, trägt ihre vielfältigen Früchte, wie dieses Konzert fraglos bewies.

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