Oldenburg Der Name „Charizma Soul“ steht für ein Projekt, das sich in der Oldenburger Musikszene mittlerweile fest etabliert hat. Was sich dahinter verbirgt, ist eine Reihe von Profimusikern aus ganz Deutschland, die sich jedes Jahr zu einem gemeinsamen Konzert fusionieren. Unter dem Motto „Groovy Music Feat Horns“ konnten die Dielen der Kulturetage bereits mehrmals in eine lebhafte Tanzfläche verwandelt werden. Jetzt soll die Tradition fortgesetzt werden: Am Samstag, 9. Februar, geht es an der Bahnhofstraße 11 ab 20 Uhr rund.

Drumset, Gitarre und Bass, dazu ein Stagepiano, ein Bläsersatz, Gesang plus dreimal Backings. In dieser Besetzung werden bedeutende Songs aus den letzten Jahrzehnten zum Besten gegeben – von Aretha Franklin über Stevie Wonder bis hin zu Jan Delay.

Wenn auch der eine Teil dieser großen Formation in Oldenburg lebt, so reisen andere aus Köln, Bayreuth oder Berlin an. Wie kommt es zu solch einer Besetzung? Schlagzeuger Sebastian Vogt, der als Kopf der Formation agiert, sucht gezielt nach Musikern, die ihm für sein Projekt als ideal geeignet erscheinen. Dazu möchte er sich nicht bloß vor der eigenen Haustür umschauen, sondern über den Tellerrand der Region hinausblicken.

Im Laufe des Musikstudiums in Dinkelsbühl und seiner weiteren Karriere konnte sich Vogt ein ganzes Netz aus qualifizierten Kollegen spinnen. Auf dieses greift er hiermit zurück, und das Vorgehen zahlt sich aus.

Klar, zum einen hat es auch zeitliche Vorteile, mit ausgebildeten Musikern zu arbeiten: Bereits nach geringem Zeitaufwand ist ein breites Repertoire erreicht. Norbert Fimpel zum Beispiel, gefragter Saxophonist, der etwa mit Joe Cocker zahlreiche Konzerte gespielt hat, ist für das Charizma Soul Konzert 2016 ganz und gar ohne Probe eingesprungen. Ein anderer Vorteil wiederum – und das ist der primäre – liegt in der Qualität. Songs wie Mark Ronson´s „Uptown Funk“ oder Phil Collins’ „Easy Lover“ würden nur halb so gut klingen, wären zum Beispiel die Background-Sängerinnen nicht an Bord, so der 38-jährige Schlagzeuger.

Sind die musikalischen Fertigkeiten vorhanden und wird auch von der Location das Maximum geleistet – Vogt lobt die gute Zusammenarbeit mit der Kulturetage – so entstehe eine Komfortzone, die zu einem erfolgreichen Konzert Wesentliches beiträgt. „Es holt einen ab. Man spielt besser, wenn alles stimmt.“ Und dass dieses Rezept funktioniert, das zeigen die vergangenen Jahre.

Seit 2009 steht die Truppe auf der Bühne. Von besagtem Musiker-Netz profitiert übrigens nicht bloß das eigene Ensemble. Es gehe Vogt auch darum, neue Künstler zu entdecken und diese einzubinden. Hauke Quaer aus Oldenburg ist dafür das beste Beispiel. Zweimal trat der Musiker als Special Guest auf. Jetzt spielt er mit Vogt zusammen in „Hugh Roger Louis“, einem neuen Projekt, das sich hieraus entwickelte.

Das Netz verdichtet sich und die Show wird noch lebendiger.
 Für eine Kooperation können sich Musiker unter kontakt@vogt-und-lue.de bewerben.  Tickets gibt es bei der Kulturetage, Bahnhofstraße 11, unter Telefon  92 48 00 und über:


P @ Mehr Infos unter:   https://kulturetage.reservix.de/events  oder   charizmasoul.de 
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