Oldenburg Seit mehr als 100 Jahren demonstrieren Frauen am 8. März für Gleichberechtigung und Gerechtigkeit. Während dabei zunächst beispielsweise das Wahlrecht im Mittelpunkt stand, geht es heute oft um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, geschlechtsspezifische Gewalt, ungleiche Karrierechancen, Altersarmut oder sexistische Werbung. Der Frauentag macht auf diese Umstände aufmerksam. Rund um den 8. März werden zahlreiche Veranstaltungen angeboten:

Mittwoch, 4. März

An diesem Mittwoch zeigt das Cine k ab 18 Uhr den Film „RBG – ein Leben für die Gerechtigkeit“: Ruth Bader Ginsburg wurde 1993 als zweite Frau in den Supreme Court der USA berufen. Die inzwischen 85-jährige Richterin stellt ihr Lebenswerk in den Dienst der Gleichberechtigung und erkämpfte in den 70ern bahnbrechende Urteile. Im Anschluss an den Film gibt es die Möglichkeit zum Austausch mit Juristinnen des Deutschen Juristinnenbundes. Der Film wird im Originalton mit deutschen Untertiteln gezeigt.

Donnerstag, 5. März

Für Donnerstag, 5. März, lädt der Stadtteiltreff Dietrichsfeld, Alexanderstraße 331, ab 9.30 Uhr alle Frauen des Stadtteils zu einem internationalen Frühstück ein.

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Freitag, 6. März

Am Freitag, 6. März, folgt um 18.30 Uhr der nächste Film im Cine k: „Jenseits des Sichtbaren – Hilma af Klint“. Seit 1906 malte Hilma af Klint mehr als 1000 abstrakte Gemälde, lange vor Kandinsky, Mondrian oder Malewitsch. Ihre Bilder blieben der Nachwelt lange verborgen, heute begeistern die Werke der Künstlerin Millionen.

Samstag, 7. März

 Für Samstag, 7. März, rufen der Verein Motherhood und der Hebammenverband Niedersachsen zu einer Demonstration für die Rechte während Schwangerschaft und Geburt auf. Los geht es um 11.15 Uhr auf dem Julius-Mosen-Platz. Die Abschlusskundgebung mit Hilke Schauland, 2. Vorsitzende des Hebammenverbandes Niedersachsen, findet ebenfalls auf dem Julius-Mosen-Platz statt.   Um 20 Uhr zeigt das Cine k eine Vorpremiere des Films „RePresente – Die Zukunft gehört uns“. Ein Film über Hoffnung auf eine bessere Zukunft, über gesellschaftliche Alternativen, die von sozialen Bewegungen aufgebaut und vorangetrieben werden. Dabei nimmt „RePresente“ besonders den Feminismus, die Bewegung der Genossenschaften und selbstverwalteten Unternehmungen sowie die ökologische und solidarische Landwirtschaft in den Fokus. Spanisches Original mit deutschen Untertiteln.

Sonntag, 8. März

Am Sonntag, 8. März, bietet das Feministische Forum ab 10 Uhr im Ibis Café, Klävemannstraße 16, einen Brunch für frauenpolitisch und feministisch engagierte Frauen an. Es geht um einen Austausch, Vernetzung und die Überlegung, wie der Internationale Frauentag 2021 gestaltet werden kann. Außerdem stellen sich Akteurinnen an Info-Tischen vor.

Im Anschluss gibt es die Gelegenheit, gemeinsam an einer internationalen feministischen Intervention gegen Gewalt an Frauen teilzunehmen. Im Mittelpunkt steht eine Performance von Las Tesis aus Chile, die insbesondere patriarchal geprägte staatliche Strukturen, die Unterdrückung von Frauen und die Straffreiheit von sexueller Gewalt kritisiert. Die Performance wird geübt am Mittwoch, 4. März, 20 Uhr im Alhambra, Hermannstraße 83.  Auch in diesem Jahr tritt „Die Oldenburger Lesbenchörin Andersrum und Immerschief“ im Hempels, Ziegelhofstraße 83, auf. Ab 16 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen, um 17 Uhr startet das Konzert. Neben alten und neuen Melodien gibt es die beliebten Lieder zum Mitsingen. Der Eintritt ist frei, die Veranstaltung ist exklusiv für Frauen.  Um 16 Uhr startet das Cine k den Film „Paris Calligrammes“. In dem Film verwebt Ulrike Oettinger persönliche Erinnerungen an die Pariser Bohème und die gravierenden sozialen, politischen und kulturellen Umbrüche der Zeit zu einem „filmischen „Figurengedicht“, einem Kalligramm. Im Anschluss ist die Möglichkeit für ein Gespräch mit der Regisseurin Ulrike Oettinger.

Montag, 9. März

Am Montag, 9. März, schließt die Filmreihe des Cine k mit „imagineNATIVE Shorts – Kurzfilme indigener Filmemacherinnen“, Beginn ist um 20 Uhr.

Es werden acht Kurzfilme gezeigt. Die Kurzfilme zeigen weibliche Perspektiven auf die komplexen und komplizierten Beziehungen der First Nations, Métis und Inuit zu ihrem Land. Original mit deutschen Untertiteln.

Mittwoch, 11. März

Am Mittwoch, 11. März, von 10 bis 13 Uhr, findet erstmals ein „Runder Tisch“ für Frauen aus Bloherfelde/Eversten statt. Gleichstellungsbeauftragte Wiebke Oncken sowie weitere Akteurinnen aus Bloherfelde beantworten Fragen zu Lebensumfeld und Lebenssituation der Gäste. Außerdem werden ein Floristik- und ein Tanzworkshop angeboten. Geschlossene Veranstaltung für Einwohnerinnen des Stadtteils; Anmeldung in der Gemeinwesenarbeit Bloherfelde, Bloherfelder Str. 173.  Die Gleichstellungsstelle der Jade Hochschule widmet sich dem Thema „Abtreibung – ein reproduktives Recht im aktuellen Kontext“. Kurze Impulsvorträge zeigen verschiedene Perspektiven. Anschließend findet eine Podiumsdiskussion statt. Die Veranstaltung startet mit einem Get-together um 17 Uhr, im Lichthof, Ofener Straße 16-19. Die Vorträge beginnen um 17.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.  Der Zonta Club Oldenburg verleiht anlässlich des Frauentags den Wanderpreis „Zonta-Frau des Jahres“. Der Preis richtet sich an Frauen, die sich in besonderer Weise behauptet oder engagiert haben. Dieses Jahr wird Rabbinerin Alina Treiger ausgezeichnet. Beginn ist um 19 Uhr im Wilhelm 13. Der Eintritt beträgt 30 Euro, inklusive kleinem Imbiss und Rahmenprogramm.


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