Oldenburg Drei Dutzend Veranstaltungen in neun Tagen – dass es auch bei der Oldenburger „Inklusionswoche“ etwas mehr sein darf und damit nicht allein der zeitliche Rahmen gemeint ist, mag hinlänglich bekannt sein. Den Auftakt zur nunmehr achten Veranstaltungsreihe bildet dazu fast schon traditionsgemäß eine so laute wie überaus bunte Demonstration (Samstag, 4. Mai, 10.45 Uhr, ab Bahnhofsvorplatz) für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Sie steht unter dem Motto „Da kann ja jede*r kommen“.

Doch nicht nur zur Demo, sondern auch in gesellschaftliche Abhängigkeiten kann tatsächlich jeder Bürger geraten. Grund genug also, eine gesellschaftliche Teilhabe für alle einzufordern. Immer und immer wieder.

Bürgermeisterin Christine Wolff (Bündnis 90/Grüne) wird die Inklusionswoche gegen 11 Uhr eröffnen, anschließend spricht Eka Oehne vom federführenden Aktionsbündnis 5. Mai (Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung) mahnende wie motivierende Worte. Rhythmisch untermalt geht’s und rollt’s dann mit der Gruppe Feuersalasamba gen Lefferseck.

Zahlreiche Veranstaltungen mit ganz unterschiedlicher Ausrichtung aber gleichem Ansinnen folgen bis zum 12. Mai. Schon das Auftakt-Wochenende weist den Weg durch die Inklusionswoche:

Samstag, 15 Uhr: Der VdK-Kreisverband Oldenburg-Stadt bittet an der Nikolausstraße 11 zu einem „bunten Nachmittag und Vortrag“ – neben Mitmachaktionen auf dem Parkplatz wird das Thema Schwerbehinderung ab 17 Uhr in der Geschäftsstelle genau erläutert.

Samstag, 15.30 Uhr:  Im Café des Staatstheaters am Theaterwall 28 gibt es für Mobilitätseingeschränkte eine rund eineinhalbstündige Theaterführung. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung unter info@staatstheater-ol.niedersachsen.de erforderlich.

Sonntag, 11.30 Uhr: Ein 120-minütiger Sinnes-Streifzug für die ganze Familie durch Oldenburg  bietet Gästeführer Vakog Mundi im Auftrag der OTM an. Das Angebot ist kostenfrei, Anmeldung unter Telefon  36 16 13 66.

Sonntag, 15 Uhr: Gemeinsam mit dem Inklusionschor „OL Inklusive“ (Leitung von Sybille Gimon) wird in der Umbaubar, Stau 25-27, miteinander gesungen.

Sonntag, 18 Uhr:  Ebenfalls frei ist für zehn Gäste der Eintritt zur Vorstellung „Romeo und Julia“ im Staatstheater – Besucher können erstmals die Streaming Technologie „Mobile Connect“ zur Hörunterstützung nutzen und einmal „probehören“. Die kostenlose App ist kompatibel mit Hörgeräten, Cochlea Implantaten und eigenen Kopfhörern. Anmeldung unter: info@staatstheater-ol.niedersachsen.de

Mehr Infos finden Sie auf der offizielle Seite zur Inklusionswoche und der Seite der Stadt Oldenburg zur Inklusionswoche

Marc Geschonke Redakteur / Redaktion Oldenburg
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