Oldenburg Vor rund 40 Jahren eröffnete das zu damaligen Zeiten größte deutsche Einkaufszentrum „Famila Center“. Nach knapp 30 Jahren stand eine Revitalisierung an. Mit Erfolg: Das im November 2007 wiedereröffnete „Famila Einkaufsland Wechloy“ landete seither sieben Mal in den Top Ten Deutschlands bester Einkaufszentren.

Die Fertigstellung der Umbaumaßnahmen jährten sich dieses Jahr zum zehnten Mal, dieses kleine Jubiläum sollte gefeiert werden. Anders als sonst, wurde es deshalb diesen Sonnabend ab 20 Uhr, wenn normalerweise ein Großteil des Einkaufslands schließt, nicht ruhiger. Stattdessen strömten jede Menge Besucher über den roten Teppich in das Einkaufsland. Anlass war die Einladung zur langen Einkaufsnacht. Hier konnte bis 24 Uhr in allen Geschäften geshoppt werden. Das lockte nicht nur die Oldenburger an, auch viele Besucher aus dem Umland waren gekommen. Bereits beim Betreten war die heitere Musik zu hören. Neben den hörbaren Eindrücken, wurden auch alle anderen Sinne angesprochen. Für eines der Lichter waren die Akrobaten der Berliner Bühnencompagnie „Flugträumer“ zuständig. Diese durchquerten auf ihren Stelzen immer wieder den Markt und sorgten mit ihren aufwendigen Kostümen für große Augen .

Die 22 Jahre alte Oldenburger Studentin Larissa verrät: „Ich bin auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk für meinen Freund.“ Neben dem Bummel zum Kauf von Weihnachtsgeschenk waren auch viele für ihren alltäglichen Einkauf gekommen. Ein buntes Rahmenprogramm sorgte für Unterhaltung. Besonders beliebt bei den jungen Besuchern war der Formel 1-Simulator. In einem umgebauten Formel 1-Wagen boten zwei Auszubildende der Vierol AG die Möglichkeit, gegen eine Spende für die NWZ-Weihnachtsaktion in die Fußstapfen von Ralf Schumacher zu steigen. Für die älteren männlichen Besucher war eigens eine Männerecke mit DJ, Streetfood und Bier aus der Oldenburger Brauerei eingerichtet worden. Dort sorgte die Schlangenfrau Neyenne mit ihren akrobatischen Kontorsionen für Staunen.

Den ganzen Abend über bildeten sich lange Schlangen vor Ständen mit Verlosungen. Besonders groß war die Schlange vor dem Glücksrad. Vom Entfesselungskünstler Aaron Davis, über die Sängerin Esther Filly, bis hin zu rasanten Tanzeinlagen des Maniac Dance Centers wurde die Bühne immer wieder ein Magnet für die kleinen und großen Besucher.

Ab 23 Uhr wurde es dann allmählich ruhiger, bevor sich um 24 Uhr die Türen schlossen.

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