Oldenburg Moritz Bleibtreu kam, sprach und kniete: Der Schauspieler hat beim Kurzaufenthalt in Oldenburg die Herzen der Filmfans und des Hauptsponsors erobert. Nach dem gelungenen Auftritt des 46-Jährigen als Koproduzent des Films „Familiye“ zum Auftakt des 24. Internationalen Filmfests hinterließ er auch bei der Verleihung des Sterns am Donnerstag einen bleibenden Eindruck auf dem „OLB Walk of Fame“.

Die spannende Frage, wer oder was im Jahr eins nach Nicolas Cage das Filmfest rocken soll, beantworte Torsten Neumann mit der Präsentation von Moritz Bleibtreu. Selten zuvor passte die Synchronisation der beiden Veranstaltungen so perfekt zusammen wie in diesem Jahr.

Der Hauptdarsteller in Filmen wie „Lola rennt“, „Lammbock“, „Soul Kitchen“ und „World War Z“ zeigte sich in seiner Rolle als „Anschieber und Unterstützer“ des Kiez-Streifens „Familiye“ überaus sympathisch und gewinnend.

Mit seinem Schlachtruf „Oldenbuuurch“ hatte Bleibtreu die rund 1500 Zuschauer in der Kleinen EWE-Arena schon vor dem Eröffnungsfilm auf seine Seite gebracht. Hinterher nahm er sich wohltuend zurück und gönnte den authentisch wirkenden Schauspielern und den beiden Regisseuren Kubilay Sarikaya und Sedat Kirtan das Rampenlicht. „Ich hatte keinen Bock, einen Mainstreamfilm zu unterstützen. Die Jungs hier haben mich von Anfang an überzeugt“, gestand Bleibtreu. „Und dass wir heute hier gemeinsam mit der ganzen Truppe auf der Bühne stehen und ,Familiye‘ zur Filmfest-Eröffnung zeigen dürfen, ist der Hammer und macht mich megastolz!“

Für die 20-minütige Verspätung am Nachmittag darauf versöhnte Bleibtreu die etwa 150 im Nieselregen wartenden Fans – wie am Vortag zur Eröffnungsgala – mit viel Zeit für Selfies und ein bisschen Smalltalk. „Ich bin so froh, dass es so gelaufen ist“, zog Torsten Neumann eine Bilanz der ersten beiden Tage. „Dass der Besuch von Moritz hier so abgeht, kann man nur hoffen, aber nicht planen“, verriet der Macher.

Der Stern stellt ihn in eine Reihe unter anderem mit Seymour Cassel, Stacy Keach, Joanna Cassidy, Sean Young, Mira Sorvino, Peter Lohmeyer und Matthew Modine. Aber auch als Nachfolger von Nicolas Cage auf dem „OLB Walk of Fame“ machte er eine glänzende Figur.


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Oliver Schulz Redakteur / Kulturredaktion
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