Oldenburg Classic meets Pop stellt sich quer: Das gilt nicht im übertragenen, sondern im wörtlichen Sinn. Denn die große Musikshow, die an zwei Abenden im kommenden März stattfindet, setzt bei der elften Auflage auf ein neues Bühnenkonzept.

„Ich hatte schon immer die Idee, die Show näher ans Publikum heranzubringen“, sagt Reinke Haar vom Veranstalter E & M Marketing. In diesem Jahr wagt er den Versuch: Die große EWE-Arena wird nicht wie sonst der Länge nach, sondern quer bespielt.

Die Bühne wird also um 90 Grad gedreht und rückt weiter ins Publikum hinein. „Auch die hinteren Reihen werden dadurch definitiv näher an der Bühne sitzen als in den Vorjahren“, verspricht Haar. Ob diese neue Aufteilung bei den Zuschauern ankommt, werden erst die Konzertabende selbst zeigen.

Termine und Karten

Classic meets Pop findet am Freitag, 13. März, und Samstag, 14. März, jeweils ab 20 Uhr in der Großen EWE-Arena statt.

Karten sind noch für beide Tage verfügbar, allerdings ist der Termin am Samstag bereits fast ausverkauft. Tickets gibt es ab 40,50 Euro (ermäßigt ab 32,60 Euro) unter

    www.nordwest-ticket.de.

Für ein wenig Konfusion wird allerdings nicht nur die Umgebung, sondern auch das Programm selbst sorgen. Denn nach dem Motto „Next Generation“ im Vorjahr laufen die Auftritte diesmal unter dem Oberthema „Confusion“. „Wir werden Musik neu zusammensetzen“, erklärt der Organisator die Idee dahinter.

Konkret muss man sich das so vorstellen: Der Chorsatz „O Fortuna“ aus Carmina Burana wird als Rocknummer präsentiert, ein Song von Falco kommt in einer Hip-Hop-Version auf die Bühne und Musik von Peter Maffay im Stil einer italienischen Oper. „Wir beantworten auch die Fragen, wie Housemusik von David Guetta als Oper funktioniert oder wie Rihanna in den 1950ern geklungen hätte“, führt Haar weiter aus.

Erste Künstler und Gruppen, die diese Vorgabe auf der Bühne umsetzen werden, stehen bereits fest. Für Stimmgewalt sorgt der Opernchor des Staatstheaters in der ganz großen Besetzung, über den sich der Organisator besonders freut. „Damit können wir eine unheimliche Bandbreite abdecken.“ Ebenfalls aus dem Staatstheater dabei sind Kammersänger Paul Brady und die Sopranistin Martha Eason.

Natürlich darf auch das Staatsorchester als entscheidende Basis für das gesamte Konzept nicht fehlen. Jason Weaver wird auch in diesem Jahr wieder extra für die Show anreisen und mit dem Dirigentenstab für den richtigen Takt sorgen.

Für den Pop-Bereich setzt der Veranstalter wie üblich auf regionale Künstler. Mit dabei sind auch Gesichter, die die große Bühne in der Arena bereits kennen. Erwin Holm von den „Dry Dudes“ (bekannt aus der TV-Sendung „Das Supertalent“) war bereits im Vorjahr dabei. Ebenfalls schon einmal dabei waren die Sängerinnen Lina Ziegler und Anica Russo.

Neu dabei ist die Top-40-Sängerin Britta Hugh. Richtig viel Energie auf die Bühne bringen wird zudem die Band „Wilson und Jeffrey“.

Patrick Buck Redakteur / Redaktion Oldenburg
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.