OFENERDIEK Komik, Kabarett und eine musikalische Zeitreise: Bunt ist das Oktober-Programm im Kulturzentrum Ofenerdiek, Weißenmoorstraße 289. Hintersinnigen Witz, der keine Grenzen kennt, bieten Beatrice Kaps-Zurmahr aus Dessau (Sachsen-Anhalt) und Tillmann Courth aus Düren (Rheinland) am Sonnabend, 10. Oktober, ab 19.30 Uhr (Einlass ab 18 Uhr). „Helden der Einheit“ heißt ihr Programm.

Die beiden Komiker fühlen den deutsch-deutschen Beziehungen auf den Zahn – fernab der Klischees vom „Besserwessi“ und „Meckerossi“. Sie bergen versunkene Schätze ihrer Erinnerung, teilen absurde Ängste, lachhafte Wünsche und verrückte Theorien. Es wird auf dem Grabbeltisch der Nostalgie gewühlt und gezeigt, wie viel Spaß Wiedervereinigung macht.

Gnadenlose Lästerei

Nächster Gast im Kulturzentrum ist Moritz Netenjakob. Der Autor des Bestsellers „Macho Man“ und Träger des Grimme-Preises 2006 (als Mitautor der Fernseh-Serie „Stromberg“) präsentiert sein erstes Solo-Programm am Sonnabend, 24. Oktober, ab 19.30 Uhr (Einlass ab 18 Uhr). „Multiple Sarkasmen“ heißt es und ist eine temporeiche Mischung aus Sketchen, Lesung und Musik. Egal, ob als er selbst oder als multiple Persönlichkeit in einer Selbsthilfegruppe für Stimmenimitatoren – der gebürtige Kölner lästert gnadenlos über die Deutschen und ihre Befindlichkeiten.

„Kassa blanca“ hat das Kabarett „Leipziger Pfeffermühle“ sein neues Programm überschrieben. Darin geht es um die Veränderung Deutschlands vom reichen Land zum Staat, der in den Miesen ist. Auch in der eigenen Kasse der Bürger sieht es nicht besser aus: eben „Kassa blanca“ auf der ganzen Linie. Das Szenario erinnert an den Filmklassiker „Casablanca“: letzte Station zwischen Hoffen und Bangen, zwielichtige Gestalten, starke Gefühle, Trickser, Täuscher und Bauernfänger. Geboten wird großes Kino mit witzigen Untertiteln. Schon am Eingang heißt es „Schau mir in die Kasse, Kleines!“. Auf Einladung der Volkshochschule kommt die „Leipziger Pfeffermühle“ am Dienstag, 27. Oktober, ins Kulturzentrum. Beginn der Vorstellung ist um 20 Uhr (Einlass ab 19 Uhr).

Süße Geheimnisse

Singende und musizierende Damen an Violoncello, Violine, Kontrabass, Geige, Akkordeon, Saxofon, Klarinette und Klavier stehen am Freitag, 30. Oktober, ab 19.30 Uhr (Einlass ab 18 Uhr) auf der Bühne. Die „Dresdener Salondamen“ nehmen das Publikum unter dem Motto „Jede Frau hat ein süßes Geheimnis“ auf eine musikalische Reise durch die Ufa-Filme des vergangenen Jahrhunderts. Nicht nur die Musik der Damen ist ein Kunstgenuss, auch der optische Eindruck ist besonders: stilvolle Hüte, zarte Spitzen, atemberaubende Kleider mit tiefen Dekolletes.

Karten gibt es jeweils an der Abendkasse, im Vorverkauf in allen Filialen von Dellas-Optik und im Musikhaus Kötter, Heiligengeistwall 2 sowie im Internet

unter www.

kulturzentrum-ofenerdiek.de

Susanne Gloger Redakteurin / Redaktion Oldenburg
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