OFENERDIEK Freundlich interessiert seien sie aufgenommen worden, erzählt Tanja Bödeker. „Wir fühlen uns hier willkommen“, fügt ihr Mann Jens Teuber zu. Das Pastorenehepaar ist seit November 2007 in Ofenerdiek tätig. An diesem Freitag wird es offiziell von Oberkirchenrätin Dr. Evelyn Albrecht und Kreispfarrerin Ulrike Hoffmann ins Amt eingeführt. Der Gottesdienst in der Thomas-Kirche beginnt um 18 Uhr. Danach ist ein Empfang im Dietrich-Bonhoeffer-Haus vorgesehen.

Zusammen mit Aliet Jürgens (seit 15 Jahren in Ofenerdiek) bilden Tanja Bödeker und Jens Teuber das neue Pastorenteam. Ihnen zur Seite stehen Diakon Frieder Schumann und Ute Kohring, Vorsitzende des Gemeindekirchenrates, sowie ehrenamtliche Geschäftsführerin der Gemeindeverwaltung. Es gibt viel zu tun, denn die Gemeinde zählt 7800 Seelen.

Da sei es von Vorteil, dass er, seine Frau und Aliet Jürgens viel Erfahrung in der Kirchenarbeit hätten, so Jens Teuber. Der 41-jährige gebürtige Vareler und seine 38-jährige Frau, die aus der Grafschaft Bentheim stammt, haben von 2004 bis April 2007 die Kirchengemeinde Kreyenbrück geleitet und wechselten danach für kurze Zeit an die Dreifaltigkeitskirche. Vor 2004 war Jens Teuber sechs Jahre Pfarrer in Rastede.

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Nun schlägt das Ehepaar gemeinsam mit Tochter Sarah Lena wieder ein neues Kapitel auf. „Es herrscht Aufbruchstimmung in Ofenerdiek“ sagt Teuber. Die besondere Situation: Im vergangenen Jahr ging Pastor Christoph Onken, der die Gemeinde 40 Jahre leitete, in den Ruhestand. Außerdem verließen die Pastoren Harald Heyne und Torsten Nowak den Stadtteil.

Das neue Pastorenteam sieht sich im Spannungsfeld zwischen „der Angst, dass sich etwas ändert und der Erwartung, dass sich etwas ändert“, beschreibt Aliet Jürgens Reaktionen in der Gemeinde. Gemeinsam mit dem Gemeinderat, der auch zu 80 Prozent neu besetzt ist, soll Veränderung gestaltet werden. An Bewährtem will man festhalten.

Das Aufgabenfeld ist groß. „Es gibt die volkskirchliche Erwartung. Das heißt, die Kirche muss da sein, wenn man sie braucht, und dann soll sie gut sein“, sagt Jens Teuber und bezieht sich damit zum Beispiel auf Taufen und Beerdigungen. Andere Gemeindemitglieder wünschten eine intensivere Betreuung.

Jugendarbeit, Arbeit mit jungen Familien, Notfallseelsorge, Sterbebegleitung, Sitzungen in Arbeitskreisen und Funktionen in der Landeskirche gehören zum Tätigkeitsfeld der Pastoren. Tanja Bödeker arbeitet auch in der Seelsorge auf der Krebsstation des Kinderkrankenhauses. „Einen geregelten Arbeitsalltag gibt es eigentlich nicht“, sagt Aliet Jürgens (45).

Einen neuen Schwerpunkt möchte Jens Teuber auf den Bereich Kultur und Literatur in der Kirchenarbeit legen. Tanja Bödeker, die eine Weiterbildung in der geistigen Begleitung durch Meditation und Spiritualität absolviert hat, will sehen, „wo das in dieser Gemeinde Platz findet“. Alle Drei sind sich einige: „Es gibt hier 1000 Baustellen.“

Susanne Gloger Redakteurin / Redaktion Oldenburg
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