Oldenburg Der „Tag der Bibliotheken“ feiert am Sonnabend, 24. Oktober, einen runden Geburtstag: Vor 20 Jahren rief der damalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker diesen Tag ins Leben. Ziel war es, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die wertvolle Arbeit der mehr als 10 000 Büchereien und die Bedeutung der Bildungseinrichtungen zu lenken.

Einen ebenfalls runden Geburtstag feiert die in Oldenburg ansässige Arbeitsgemeinschaft Bibliotheken in diesem Jahr. Sie vertritt die Interessen der rund 325 kleinen und großen Büchereien von Oldenburg und Umgebung.

Zweisprachige Titel

Die Stadtbibliothek Oldenburg richtet das Augenmerk zum diesjährigen „Tag der Bibliotheken“ auf aktuelle Themen wie die Einbindung der Flüchtlinge in die Arbeit der Bibliotheken und auf die wachsende Bedeutung digitaler Medien.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Mit Blick auf Flüchtlinge erweitert die Stadtbibliothek ihr Angebot. „Das, was wir in diesem Jahr noch tun können, ist, neue Medien ins Haus zu holen“, kündigte die Leiterin, Heike Janssen, am Dienstag an. Die Bibliothek kauft beispielsweise zweisprachige Bücher. „Unser Part ist auch, die Sprache zu trainieren. Die Bibliothek soll besonders für Flüchtlinge ein Ruheplatz zum Lernen und Lesen sein.“

Kommendes Jahr stehen wieder Besuche in Kinderbetreuungseinrichtungen auf dem Programm. Vor allem sogenannte bildungsferne Kinder wollen die Mitarbeiterinnen damit erreichen.

Ein insgesamt attraktiveres Programm zu bieten, haben sich die Bibliotheken auf die Fahnen geschrieben. Denn die Zahl der Buchausleihen stagniert. In vielen örtlichen Bibliotheken geht die Nachfrage sogar zurück.

Lebhaft sei hingegen die Frage nach neuen Medien. „Die Tendenz geht Richtung E-Books“, berichtet Janssen.

„Bei uns sollen Besucher sowohl neue als auch alte Medien finden.“ Virtuelle Spiele sind der neue Anziehungspunkt für junge Menschen, sagt Janssen. Digitale Medien seien aus Bibliotheken nicht mehr weg zu denken.

Neuer Slogan gesucht

Die Kampagne „Netzwerk Bibliothek“ ist ein weiterer Schritt Richtung Zukunft. Seit gut einem Jahr können Interessierte online auf Angebote aller teilnehmenden Büchereien zugreifen. Ziel ist es, alle vorhandenen Medien digital sichtbar und allen Nutzern zugänglich zu machen.

Über ein Preisausschreiben sucht die Arbeitsgemeinschaft Vorschläge für einen neuen Slogan. Er soll das Motto für die Bibliotheken der Region werden. In den Büchereien liegen Flyer aus, auf denen knackige Slogan-Ideen abgegeben werden können. Sie werden bis 31. Dezember gesammelt. Auf die Gewinner warten Buchgutscheine im Wert von insgesamt 400 Euro.


  www.bibliotheksverband.de 
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.