Oldenburg Liebhaber des Kunsthandwerks tummelten sich am Pfingstwochenende auf dem Oldenburger Schlossplatz. Beim 13. Nikolaimarkt waren auch in diesem Jahr wieder 88 Kunsthandwerker aus allen Gewerken vertreten, um ihre kreativen Schöpfungen dem Publikum zu präsentieren. Die Aussteller kamen sogar aus Italien und den Niederlanden angereist, um die rund 23 000 Besucher aus dem gesamten Nordwesten und auch dem Ruhrgebiet zu begeistern.

Veranstalter des mittlerweile traditionellen Marktes sind die „Nikolaimarkt Oldenburg GBR“ und der Verein für Angewandte Kunst Oldenburg (AKO). „Markt für neues Handwerk und Design“ lautete der Titel des diesjährigen Programms. Zudem erarbeitete die Gruppe, die sich für „Gestaltung im Handwerk“ und besondere Qualität stark macht, zu ihrem 60. Geburtstag eine Sonderpräsentation zum Thema „Aufbruch“. Diese Präsentation wurde dann am Pfingstwochenende auf dem Nikolaimarkt zum ersten Mal gezeigt. Der Verein AKO steht seit 1956 für die Förderung, Unterstützung und Präsentation von qualitativ hochwertigem Kunsthandwerk im Oldenburger Land. Die Mitglieder sind oder waren meist selbst Inhaber von klassischen Handwerksbetrieben und haben sich auf den Gestaltungsaspekt ausgerichtet.

Der Nikolaimarkt ist für die Gruppe, neben dem jährlich in der Vorweihnachtszeit in der Innenstadt veranstalteten „Galerie Vormfest“, die wichtigste Präsentationsplattform. Die Veranstaltung gehört mittlerweile zu den wichtigsten Märkten in Norddeutschland und ist für alle Gewerke der angewandten Kunst offen.

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Einzigartige Kunstwerke und Schmuck aus Materialien wie Holz, Keramik, Glas, Metall, Textilien und mehr, gab es an den zahlreichen Ständen zu sehen. „Die Oldenburger sind sehr fachkundig, was das Kunsthandwerk angeht“, sagte Mitveranstalter und Tischler Hergen Garrelts der NWZ . „Und auch die Aussteller sind natürlich sehr gut. Viele sind gerne jedes Jahr wieder in Oldenburg dabei, aber es kommen auch immer neue Handwerker dazu“, beschrieb er den besonderen Charme der Veranstaltung.

Das Wetter machte einigen Ausstellern Probleme, da einige Zeltaufbauten nicht dem Wind standhalten konnten. Wer seine Arbeiten in Pavillons präsentierte, zog daraus durchaus einen Standortvorteil. Viele Besucher schlüpften während der Regenschauer unter die Unterstände und nutzten die Bummel-Pause zu einem intensiven Blick auf die Kunstwerke.

Der guten Stimmung auf dem Markt konnte das Wetter nichts anhaben: Die Besucher kamen trotzdem und begutachteten das Angebot in Regenjacke und mit Schirm.


Mehr Bilder unter   www.nwzonline.de/fotos-oldenburg 
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