Oldenburg „Wir nutzen die Stadtgeschichte, um Theater, Film und Diskussion miteinander zu verbinden“, erklärt Kulturetagenchef Bernt Wach das Filmprojekt „Q – oder wie die Reformation nach Oldenburg kam“. Zentrale Figur ist allerdings nicht Luther, sondern im Zentrum des Geschehens stehen die jungen Oldenburger Grafen Christoph und Anna als treibende Kräfte des Reformationsgedankens.

Die Theologen Ummius und Renzelmann hingegen erleben die Entwicklungen in Oldenburg im Spannungsfeld zwischen Religion und Politik. In der Tradition der Commedia dell Arte kommentieren Gaukler das Geschehen.

Fünf Episoden bringen die Reformationsgeschichte voran, u.a. der Bauernkrieg von 1524, der Empfang des Erzbischofs von Bremen 1521 und die Debatte um Asyl für die Wiedertäufer. Dabei dreht es sich um Macht, Toleranz und Kommunikation.

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Während des Kultursommers sind Teile des Films in der Stadt und drumherum gedreht worden. Auch 250 Oldenburger standen als Statisten vor der Kamera. Im Küchengarten des Schlossgartens, in Straßentheaterszenen am Lefferseck und in der Haarenstraße, vor allem aber auch rund um die Lambertikirche.

„Wir werfen einen Blick auf Oldenburg in der Zeit zwischen 1517 und 1536“, erläutert Bernt Wach den Zeithintergrund. Dabei wurden die Protagonisten der Reformation in Oldenburg zu Hauptcharakteren des Films, allerdings wurden sie ergänzt durch ganz und gar fiktive Charaktere. Am Ende geht es wieder einmal um die komplizierte Frage von Gut und Böse.

Die Theaterszenen mit viel Publikum wurden von den Regisseuren Norberto Presto, Ulf Georges, Björn Kruse und Markus Weiß inszeniert.

Am Ende gibt es eine fünfteilige Serie, die im Herbst im lokalen Fernsehsender Oeins ausgestrahlt wird. Eventuell wird „Q“ auch als DVD zu kaufen sein.


     www.kulturetage.de 
Sabine Schicke stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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