Oldenburg Nach dem Festival ist vor dem Event: Gerade wurde der 39. Oldenburger Kultursommer mit Leidenschaft, Ausdauer und Wasserresistenz erfolgreich gestemmt, schon wird der Blick auf die Hallen-Veranstaltungen im nahenden Herbst und kommenden Winter gelenkt.

Und hier bringen die Programmgestalter der Kulturetage prominente Namen auf die Bühne, die sich auch regelmäßig in der Fernsehprogrammzeitschrift finden: Peter Lohmeyer (16. September), Hannelore Hoger (18. September), Meret Becker (12. November), Jürgen von der Lippe (30. November). Sie alle haben aber bekanntermaßen als Musiker oder Literaten mehr zu bieten, als nur im 16:9-Format zu bestehen.

Den Zeitsprung aus den Achtzigern in die Gegenwart wagen Pe Werner (15. September), Tanita Tikaram (22. Oktober) und Klaus Lage (20. November). Charlie Cunningham (4. Dezember) und Pohlmann (22. Dezember) wiederum stehen für beste Singer-/Songwriter-Attitüde.

Mit der Reihe Jazz-Fest ‘17 präsentiert die Kulturetage großen Jazz. Glanzlichter setzen Nils Landgren, Funk Unit (23. Oktober) und das Tingvall Trio (11. November), aber auch Rebekka Bakken (6. November), Y‘akoto (14. Oktober) sowie Kinga Glyk mit ihrer Band (3. November).

„Sturm & Klang – Junge Kultur in der Etage“ lautet das Motto im Herbst. Überwiegend junge Autoren prägten die Literatur-Strömung des „Sturm und Drang“ in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, die hier namentlich anklingt. Die „jungen Wilden“ Schiller oder Goethe ignorierten Konventionen und brachten eigenes Erleben in individuelle künstlerische Form.

In diesem Kontext präsentiert „Sturm & Klang“ heute aktuelle junge Musiker und Literaten, die sich mit frischem Stil und frechem Ausdruck Gehör und Aufmerksamkeit bei einem Publikum verschaffen, das dafür offen ist. Akua Naru (13. Oktober) und Bukahara (21. November) stehen hier für weltoffene Musik, genauso wie „We invented Paris“ (21. Oktober), Maxim (15. November) und Kayef (17. November) oder die „Antilopen-Gang“ (18. Dezember).

Sie wollen werden, was Saga (24. Oktober) und Albert Hammond (12. Dezember) sowieso, aber auch Stoppok (25. November) und Inga Rumpf (7. Dezember) längst sind: „Stars“. So heißt die Reihe.

Last not least wird Heinz Strunk (20. Oktober) von Jürgen Dose erzählen. Rocko Schamoni (20. Januar), Diemar Wischmeyer (22. November), Claus von Wagner (29. September) und Wilfried Schmickler (4. November) garantieren feinsten Wortwitz.


     www.kulturetage.de 
Oliver Schulz Redakteur / Kulturredaktion
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