Straßenfest
Spaß auch ohne Piratenschiff

Ein voller Erfolg war aus Sicht der Veranstalter wieder das Straßenfest der Werbegemeinschaft „Die Kreyenbrücker“. Spiel- und Infostände stießen auf reges Interesse der Besucher.

Bild: Piet Meyer
Wie ein Torwächter scheint sich der Gladiator der Kolosseum-Hüpfburg über das Festgelände zu erheben. Die rund 3000 Besucher des Kreyenbrücker Straßenfestes fühlten sich dort in jedem Fall gut aufgehoben.Bild: Piet Meyer
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Kreyenbrück Auch ein überlebensgroßer Gladiator vermochte die Kreyenbrücker am Sonntag nicht zu erschrecken. Im Gegenteil: Rund 3000 Besucher bahnten sich ihren Weg an ihm vorbei über den EWE-Festplatz an der Cloppenburger Straße. Zu befürchten gab es allerdings auch nichts, denn der aufgepumpte Geselle mit der martialischen Vermummung war Teil der Themen-Hüpfburg und kam deshalb gerade bei den Kindern gut an. „Eigentlich wollten wir die Piratenschiff-Hüpfburg haben, weil es dazu ja auch einen Kostümwettbewerb gab“, erklärte Willi Kolodziej, Vorstandsmitglied der Kreyenbrücker Werbegemeinschaft. „Aber erst im letzten Moment bemerkte der Verleiher, dass diese defekt war und sich nicht kurzfristig reparieren ließ. So kamen wir dann zur Kolosseum-Hüpfburg mit Gladiator, was ja auch mal ein interessantes Motiv ist.“ Für die jüngsten Besucher, die für die große Hüpfburg noch zu klein waren, gab es außerdem noch die NWZ-Hüpfburg als „gemäßigte“ Alternative.

Nun gab es zwar kein Piratenschiff, aber der dazugehörige Wettbewerb um das schönste Kinder-Piratenkostüm fand natürlich trotzdem statt. Schließlich hatten sich viele junge Besucher große Mühe gegeben, um sich als gefürchtete Seeräuber in Szene zu setzen. In der Abstimmung per „Applaus-o-Meter“ setzte sich schließlich Bennik Gehring durch und gewann ein Fahrrad.

Ebenfalls erfolgreich verlief die traditionelle Tombola. „Allerdings war es schade, dass wir am Sonntag nur noch etwas über 200 Lose verkaufen konnten, weil die allermeisten schon im Vorverkauf weggingen“, so Willi Kolodziej. Den Reinerlös der Tombola dürfte das aber nicht schmälern – knapp 3000 Euro kamen schon aus dem Losverkauf zusammen. Davon soll für krebskranke Kinder im Klinikum ein Relaxstuhl angeschafft werden. Außerdem können sich wieder 100 sozial benachteiligte Kinder im Stadtsüden über Weihnachtsgeschenke freuen.

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