Oldenburg /Berlin Seit zweieinhalb Monaten regiert Ministerin Johanna Wanka als Kohlkönigin die Stadt Oldenburg. Da wird es Zeit, sich einmal über eine Visite in ihrem Reich konkreter Gedanken zu machen. „Ich freue mich darauf, nach Oldenburg zu kommen“, sagte die Bundesministerin für Bildung und Forschung auf Anfrage der NWZ . Und sie wiederholte noch einmal, was sie schon am 22. Februar beim „Defftig Ollnborger Gröönkohläten“ in Berlin angekündigt hatte: Sie würde sich gern überraschen und einladen lassen, um Oldenburg auch einmal von einer anderen Seite kennenzulernen. Einstweilen sind die Sommermonate für den Besuch angedacht, vermutlich die zweite Hälfte des Juli.

Prof. Dr. Johanna Wanka (CDU) kennt Oldenburg gut, schließlich war sie von 2010 bis 2013 niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur.

Mit der Stadt vertraut

Mithin ist ihr die Stadtkultur mit der entsprechenden Museumslandschaft vertraut, aber auch das Staatstheater und die Soziokultur. In ihre Ära als Ministerin fiel ebenfalls die Vorgründungs- und Gründungsphase der European Medical School (EMS). „Die Versorgungsforschung als Schwerpunkt zu verankern, war uns damals ein großes Anliegen“, erklärt die Mathematikerin.

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Den Slogan der „Übermorgenstadt“ erinnert sie gut und könnte sich vorstellen, etwa bei den Oldenburger Hörforschern um Prof. Dr. Birger Kollmeier vorbeizuschauen. „Der Exzellenz-Cluster und Forschungsschwerpunkt „Hearing 4 All“ interessieren mich natürlich“, sagt sie über Forschungsmethoden, wie man ein besseres Hören für alle erreichen kann. Doch auch mit den Oldenburger Meeresforschern zu sprechen, könnte sie sich vorstellen. „Wasser und Meer sind ein großes Thema in diesem Wissenschaftsjahr.“

Es sollte jedoch kein rein wissenschaftliches Programm werden. Sie erinnert Oldenburg als eine Stadt mit wunderschönen Gärten und bunten Wochenmärkten. „Als Pflanzenfreundin könnte ich mir auch einen schönen Sommergarten-Besuch vorstellen.“ Dabei denkt sie an Spezielleres: vielleicht die Färbergärten, in denen Kinder mit der Wirkung von Pflanzenfarben im Botanischen Garten experimentieren.

Viel Kultur gefragt

Keinesfalls zu kurz kommen soll die Kultur. „Ich hatte noch nicht die Gelegenheit, etwas im Staatstheater zu sehen, seit Christian Firmbach dort Intendant ist“, meldet sie Interesse an. Aber auch für andere kulturelle Projekte sei sie sehr offen. Noch sei das Programm überhaupt noch nicht festgezurrt.

Allerdings eines steht schon fest: „Ich werde leider nicht zum Weidenfest kommen können, denn gerade an diesem Abend wird das Sommerfest der CDU-Bundestagsfraktion in Berlin stattfinden.“

Wer die Ministerin einladen möchte oder eine besondere Idee für ihren Oldenburg-Besuch hat, kann sich gern an die NWZ  (red.oldenburg@nwzmedien.de) wenden, die die Einladungen zu Ministerin Johanna Wanka weiterleiten wird.

Sabine Schicke stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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