Hatten /Oldenburg 90er Jahre, Hip-Hop, Rock und gleich drei Elektro-Bühnen: Das Tabularaaza-Festival direkt vor den Toren Oldenburgs hatte bei seiner ersten Ausgabe vieles zu bieten. Das kam an. 20 000 Partygäste waren am Samstag nach Hatten gekommen, um ausgelassen miteinander zu feiern. Im Vordergrund standen dabei Musikgrößen wie DJ Neelix, Kool Savas oder 90er-Jahre-Star Haddaway.

Doch die Veranstalter um Jan Meiners hatten darauf geachtet, auch vielen regionalen Acts eine Bühne zu bieten.

So zählten zum Musikprogramm auf dem Tabularaaza neben den Housedestroyern um Veranstalter Meiners viele weitere Bands und Künstler aus Oldenburg. Wilson & Jeffrey, die DJs Dope und Rammair auf der Urban Stage oder Pascal M. und Chris Schröder auf der Tech-Stage sind einige bekanntere Namen.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Der 27-jährige Techno-DJ Pascal M. war unter anderem schon beim „Deichbrand“ und „Airbeat-One“ dabei. Beim Tabularaaza legte er am Samstag auf der Tech-Stage in einem riesigen Zirkuszelt auf. „Das war schon ganz witzig. Zuerst waren nur ein paar Leute da. Später waren es bestimmt so 300 Leute, die da vor mir getanzt haben. Da kam ein richtiges Club-Feeling auf“, sagt er. Dabei habe er zu Beginn nicht gewusst, was ihn hier erwarten würde – immerhin fand das Festival am Wochenende zum ersten Mal statt: „Es ist natürlich super schön, immer wieder neue Festivals zu erleben.“ DJ-Kollege Chris Schröder, der vor Pascal M. gespielt hatte, erklärte, dass es den Veranstaltern wichtig gewesen sei, Künstler mit regionalem Bezug einzubinden: „Details kann man hier bestimmt noch verbessern. Fürs erste Mal war es aber sehr ordentlich.“

Seinen bisher größten Auftritt erlebte Skinny Norris zusammen mit DJ Cold Cut. Der 35-Jährige, der mit bürgerlichem Namen Daniel Norder heißt, hatte bei einem Freestyle-Contest in Oldenburg mitgemacht und einen Slot – also ein Zeitfenster zur freien Verfügung – beim Festival gewonnen. „Die Auftrittszeit war mit 12.45 Uhr recht früh, deshalb stand ich in der Vergangenheit schon vor mehr Zuschauern“, sagt Norder.

Sein Livekonzept hat er auf Freestyle und Improvisationen ausgelegt. „Dadurch ist jeder Auftritt anders und lebt von der Stimmung und dem Mitwirken des Publikums.“ Ein Lob gab es von Norder für die Organisation: „Allgemein wirkte das Festival auf mich sehr bunt und fröhlich. Da wurde aus meiner Sicht viel richtig gemacht“. Oldenburg habe nach einem Festival „geschrien“. Der Ruf wurde erhört.


Mehr Fotos unter:   nwzonline.de/fotos-oldenburg 
Chelsy Haß Redakteurin / Redaktion Oldenburg
Arne Jürgens Redakteur / Redaktion Westerstede
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.