OLDENBURG Um 10 Uhr am Sonntag konnte sie beginnen – die Reise durch Oldenburgs Museen und damit auch hin und wieder eine Reise durch mehrere Jahrhunderte oder gar Jahrtausende.

Auch in diesem Jahr gab es zum Kultursommer wieder den Tag der Museen mit einem Programm für die ganze Familie. Aus diesem Grund nutzten viele die Chance, eines der sechs Häuser bis 18 Uhr zu besuchen, schließlich war der Eintritt frei.

Während es im Schloss die derzeitige Sonderausstellung „Verborgene Schätze aus vier Jahrtausenden“ zu bestaunen gab, konnte man im Prinzenpalais gegenüber Aquarelle von Ameli Herzogin von Oldenburg bewundern. Das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, zu welchem neben den genannten Ausstellungsorten auch das Augusteum gehört, war mit rund 1800 Besuchern gut gefüllt, und die Mitarbeiter zufrieden.

Wer es ein wenig moderner und vor allem technischer haben wollte, der war im Computermuseum in der Neuen Straße genau richtig. Hier läuft derzeit die Ausstellung „Heimcomputer der 70er und 80er Jahre“. Anhand der vielen aus heutiger Sicht Uraltmodelle waren Besucher in der Lage, die stetige Entwicklung der mittlerweile unverzichtbaren Geräte nachzuvollziehen oder aber einfach zu spielen. „Pacman oder Super Mario kennt einfach jeder“, sagt Museumsmitgründer Thiemo Eddiks. „Solche Kultspiele kommen nie aus der Mode, sondern machen weiterhin jede Menge Spaß.“ Das sahen die fast 100 Besucher auch so und konnten sich manchmal nur schwer von den Bildschirmen trennen.

Ein aufwendiges Programm hatten Horst-Janssen-und Stadtmuseum auf die Beine gestellt. „Warum in die Fremde schweifen? Why wander far and wide?“ war der Titel des Jugendtheateraustauschs mit Gästen aus Spanien, Lettland und Polen.

48 Jugendliche aus vier Ländern zeigten den Besuchern stündlich Theater zum Thema Migration, Abschied und Reise. „Das Konzept haben die Regisseure aus den jeweiligen Ländern gemeinsam mit den Jugendlichen entwickelt“, erklärt Projektleiterin Gina Schumm. „Es ist toll, dass wir unsere Idee in das Kultursommer-Programm einbetten können. Auf diesem Wege ist ein noch größeres Publikum vorhanden.“ Und das war mehr als begeistert von so viel Talent und Abwechslung.

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