Ofenerdiek /Nadorst Eine kleine Anzeige in der NWZ  war der Beginn für etwas ganz Großes. Im Juni 2006 suchte Musiker Kalle (Karl-Heinz) Popp per Annonce gesangsbegeisterte Menschen, um mit ihnen einen Gospelchor in Ofenerdiek zu gründen. Etwa 70 Sängerinnen und Sänger meldeten sich sofort. Man gab sich den Namen „Sound & Joy“ (Klang & Freude) und sang mit großer Begeisterung los. Mit mehr als 100 aktiven Mitgliedern zählt die Formation heute zu den größten Gospelchören Deutschlands.

Ofenerdiek, genauer das Ofenerdieker Kulturzenrum an der Weißenmoorstraße 289, war die erste Adresse für den Chor. Damals, im Jahr 2006, ging der Kulturbetrieb in der ehemaligen Pauluskirche (1967/68 erbaut) los. Die katholische Kirche hatte den Gebäudekomplex nach langen Verhandlungen an einen private Investor verkauft.

Mit dem Kulturzentrum entstand auch der Gospelchor „Sound & Joy“, der seit 2007 ein eingetragener, gemeinnütziger Verein ist. Unter der Leitung von Kalle Popp wurde in Ofenerdiek geprobt. Seit dem vergangenen Jahr hat das große Ensemble aber eine neue Heimat: Das Gemeindezentrum der Freien Christengemeinde, Deelweg 14, bietet ihm einen Probenraum in passender Größe. Jeden Montag von 19.30 bis 21.30 Uhr werden in Nadorst die Stimmen trainiert.

Nun also hat „Sound & Joy“ eine runde Sache zu feiern: Zum zehnjährigen Bestehen ist für Juni ein großes Konzert geplant. In diesem besonderen Jahr präsentiert sich der Gospelchor, der ja ein Verein ist, auch mit einem neuen Vorstand. In der Jahreshauptversammlung standen Wahlen auf der Tagesordnung.

Doch zunächst blickte man zurück auf ein erfolgreiches 2015. Es wurden zahlreiche Konzerte sowie auch Benefizkonzerte gegeben, heißt es im Jahresrückblick. In Oldenburg präsentierte sich der Chor bei der Veranstaltung „Classic meets Pop“ vor einem Publikum von 4000 Zuschauern.

Aber auch außerhalb seiner Heimat war „Sound & Joy“ in vielen Städten präsent, zum Beispiel in Bremerhaven, Georgsmarienhütte und in Syke bei einem Benefizkonzert für das Kinderhospiz Löwenherz. Das letzte Konzert 2015 wurde im Oktober in der Forumskirche St. Peter gegeben. Die Erlöse gingen an Ibis (Interkulturelle Arbeitsstelle) und werden für die Arbeit von Flüchtlingskindern eingesetzt.

Nachdem die Sängerinnen und Sänger in der Hauptversammlung das Jahr noch einmal Revue passieren gelassen hatten, standen Vorstandswahlen an. Als 1. Vorsitzender wurde einstimmig Eckard Weigel gewählt, gefolgt von der 2. Vorsitzenden Ingrid Tausche, die sich wieder zur Verfügung stellte. Die Kassenwartin blieb Claudia Pellerito, die diesen Posten auch schon seit Vereinsgründung ausübt. Als Beisitzerin wurde Monika Bleydorn gewählt. Neuer Schriftführer ist Bernd Fleischer.

Kalle Popp bleibt dem Ensemble – selbstverständlich – als Chorleiter erhalten.


Mehr Infos unter   www.soundandjoy.de 
Susanne Gloger Redakteurin / Redaktion Oldenburg
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