Oldenburg Wer sind wir? Wohin wollen wir? Was wird aus uns? Gemeinsame Antworten und Wege sollen bei den Oldenburger Zukunftstagen gefunden werden: Vom 22. bis 24. April wird es im Kulturzentrum PFL (Peterstraße) bei Vorträgen, Workshops, Filmen, Lesungen, Musik und Gesprächen um große Fragen der Gegenwart gehen.

In der dritten Auflage wird erstmalig der Oldenburger Zukunftspreis vergeben, bei dem Schulprojekte in den Bereichen Nachhaltigkeit, Ökologie und Entwicklungszusammenarbeit auszeichnet werden. Bewerben können sich Schulen aus der Stadt und den Landkreisen Ammerland, Oldenburg und Wesermarsch. Integrative Ansätze werden besonders berücksichtigt.

Die Projekte sollen vorzugsweise von den Schülern selbst in einer (schriftlichen) Präsentation vorgestellt werden, zu der auch Fotos, Videos oder Audioaufnahmen gehören können. Vorgestellt werden die Arbeiten anschließend noch einmal mündlich – möglichst vom gesamten Team. Bewerbungsschluss ist der 12. März. Vergeben werden drei Preise – Exkursionen, Workshops, Aktionstage.

Miteinander statt gegeneinander, gemeinsam statt einsam lautet der Grundgedanke angesichts immer stärker um sich greifender Kriege und wachsender Flüchtlingsströme, der fortschreitenden Zerstörung der Umwelt durch eine hemmungslose Ausbeutung der Natur. So geht es bei einem Vortrag von Falk Zientz, der bei der GLS Bank für die Zukunftswerkstatt verantwortlich ist um „Neues Wirtschaften – wie Gemeinschaft zur treibenden Kraft wird“.

Lukas Mall von den Freunden der Erziehungskunst Rudolf Steiners stellt Perspektiven für traumatisierte Kinder in Krisengebieten vor und berichtet aus eigener Erfahrung über Notfallpädagogik im Irak, in Gaza, auf den Philippinen und neuerdings auch in Deutschland. Brigitte Gläser von der Evangelischen Akademie bringt die Schattenseiten des „wir“ zur Sprache. Workshops finden zu den Themenfeldern Ernährung, Klimagerechtigkeit, Grundeinkommen, Achtsamkeit und Traumapädagogik statt.

Eröffnet werden die dritten Oldenburger Zukunftstage am Freitag, 22. April, um 15.30 Uhr, mit Musik und Preisverleihung, bei der die Sieger des Wettbewerbs verkündet werden.

Veranstalter der Zukunftstage ist wie schon in den Vorjahren das Forum Zukunft der Christengemeinschaft in Zusammenarbeit mit Partnern wie Werkstatt Zukunft, der Klima-Allianz Oldenburg, der Akademie der Ev.-Luth. Kirche, dem Ökumenischen Zentrum, der Initiative Grundeinkommen Oldenburg, Achtsamkeit e.V. und dem Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V.

Der Eintritt ist frei – Spenden zur Kostendeckung sind willkommen. Anmeldungen sind nicht nötig – für bestimmte Veranstaltungen aber möglich.


Das komplette Programm unter   www.oldenburger-zukunftstage.de 
Infos und Bewerbungen zur Zukunftspreis-Teilnahme unter   ab@werkstatt-zukunft.org 
Lea von Deylen Redakteurin / Redaktion Oldenburg
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