STADTMITTE Das Gespenst Ottokar geistert wieder durch Oldenburgs Stadtgeschichte. Mit seiner Hilfe schildert die Hobbyautorin Hanna Seipelt aus Ofenerdiek zum dritten Mal ein Stück Historie. Nach den Büchern „Das kleine Gespenst vom Swarte-Moor-See“ und „Das Gespenst vom Bürgerbusch“ geht sie zum Abschluss der Trilogie noch weiter zurück in die Vergangenheit: Das Buch „Das Gespenstermädchen von der olden Burg“ spielt im 11. Jahrhundert, zur Zeit von Graf Huno und Kaiser Heinrich IV.

Erschienen ist auch das dritte Werk der 66-Jährigen im Oldenburger Isensee-Verlag. Und Verleger Florian Isensee findet, dass sich Hanna Seipelt diesmal einer der schönsten Oldenburger Geschichten gewidmet hat. Es geht um die Legende vom Kampf des Grafen Friedrich mit dem Löwen. Die Sage beschreibt, wie das Oldenburger Wappen entstanden ist. Der Löwenkampf wurde laut Isensee bisher in einem wissenschaftlichen Buch und einem Bilderbuch beschrieben. „Und nun nähern wir uns der Geschichte wieder ganz anders.“

Hanna Seipelt stellt diesmal dem Gespenst Ottokar das Gespenstermädchen Leonie zur Seite, das von den Bauarbeiten am Schloss aus seinem Jahrhunderte langen Schlaf geweckt wird. Bei Streifzügen der beiden Geister durch den Schlossgarten erzählt Leonie von ihrem Leben vor fast 1000 Jahren in der mittelalterlichen Siedlung beim Ringwall neben der Burg. Hanna Seipelt macht es wieder spannend: Sie schildert die Verschwörung des Bischofs Adalbert von Bremen gegen Graf Huno, und es wird ein Mord aufgeklärt. Auch von Heinrichs IV. Gang nach Canossa wird erzählt.

„Es ist ein Familienbuch“, betont die Autorin, „auch Erwachsene lernen dazu.“ Für Kinder ab der vierten Klasse sei die Lektüre geeignet.

Seit dem Eintritt in den Ruhestand widmet sich die Diplom-Psychologin ihrem neuen Hobby, dem Schreiben. „Es ist für mich eine erfüllende Beschäftigung, eine Passion“, sagt sie. Und das sei wichtig im Alter.

Susanne Gloger Redakteurin / Redaktion Oldenburg
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