Oldenburg Glücksgriff: Der Fotograf Peter Kreier hat sein Fotoarchiv an das Oldenburger Stadtmuseum verkauft. Kreier, der seit den 1970er Jahren als freier Fotograf in Oldenburg tätig war, hat Dr. Andreas von Seggern rund 2000 Fotos aus drei Jahrzehnten übergeben.

„Dieser Ankauf ist für uns ein wahrer Glücksgriff“, freut sich der Leiter des Stadtmuseums und erläutert: „Es handelt sich um einen tollen Archivbestand mit wichtigen Motiven aus unserer jüngeren Stadtgeschichte. Die Fotos bilden ein Panorama der Ereignisse vor allem der 70er und 80er Jahre in Oldenburg und dem Oldenburger Land.“

Kreier war fast 30 Jahre auch als Pressefotograf für die NWZ  unterwegs und so bei fast allen wichtigen Ereignissen dabei: vom alljährlichen „Defftig Ollnborger Gröönkohl-Äten“, über den Kramermarkt und die Spiele des VfB in Donnerschwee bis zum Besuch des Dalai Lamas und zur großen Schneekatastrophe 1979.

Beim Durchsehen der Fotos kommen dann auch nostalgische Gefühle in Kreier auf: „Die Schneekatastrophe ließ mir als Pressefotograf freien Raum. Aufgrund der ungewöhnlichen Situation durfte ich selbst entscheiden, was und wie ich fotografierte, das war eine besondere Chance. Aber es war auch hart: Ich habe noch nie so gefroren.“ Kreier ist froh, sein Fotoarchiv im Stadtmuseum in guten Händen zu wissen: „Wir sind schon seit längerer Zeit im Gespräch. Die heutige Unterzeichnung des Kaufvertrags ist für mich ein Glückstag, da meine Fotos so der Öffentlichkeit erhalten bleiben.“

Andreas von Seggern hat bereits eine Ausstellung Ende 2017 im Stadtmuseum geplant, die u.a. Bilder von Peter Kreier zeigen soll.

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