Oldenburg Perfektes Wetter für bunte Schmetterlinge, leuchtende Blüten und die offizielle Eröffnung der Stadtgärten 2016: Als besonders gelungenen „Evergreen“ lobte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann am Sonnabendmittag in der Häusing am Marktplatz die zwölfte Ausgabe der beliebten Oldenburger Stadtgärten.

Krogmann lenkte die Blicke der Gäste jedoch nicht nur auf die Gartenanlage, die einer Terrassenlandschaft nachempfunden ist, sondern auch noch einmal auf das Glasdach. Das Dach habe diesem zuvor schattigen Gang eine ganz neue Anmutung gegeben, so dass er sich diesen Ort auch für Veranstaltungen vorstellen könne. „Solche Aktionen wie die Stadtgärten werden immer wichtiger“, meinte Krogmann, um die Innenstädte zu beleben und gegen den E-commerce zu punkten.

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Der Vorsitzende des City-Managements (CMO), Friedrich-August Fisbeck, dankte den vielen, die sich an der Vorbereitung der Stadtgärten beteiligt hatten. „Die Vorbereitung ist enorm, das glaubt man kaum.“ Das Motto „Outdoor Living – Das Zuhause vor der Tür“ soll seinen Worten zufolge die Menschen inspirieren und einladen, in den Gärten die kreativen Ideen zu entdecken. „Vielleicht kann man manches dann sogar im eigenen Garten umsetzen.“

CMO-Vorsitzender Friedrich-August Fisbeck versteht die Gärten auch als Schaufenster, bei dem Gärtner und Landschaftsbauer die Bandbreite ihres Könnens zeigen können. Er dankte ihnen aber auch ausdrücklich für das große Engagement, mit dem sie alljährlich die Stadtgärten unterstützten. Ohne die Unterstützung der Sponsoren und der Stadt seien die Gärten nicht vorstellbar.

Spezial: Stadtgärten in Oldenburg

Auch Fisbeck sieht in diesen Projekten einen Schritt in die richtige Richtung, um Innenstädte als Erlebnisräume für die Menschen weiter attraktiv zu gestalten. Und Eröffnungsgastgeber Heinrich Engelken, stv. Vorstandsvorsitzender der Bremer Landesbank, ergänzte: „E-commerce ist eine Sache, eine wunderbare Innenstadt eine andere Sache.“ Die Gärten böten das Besondere und überraschten die Menschen auf ihren Wegen durch die Stadt.

Die Bremer Landesbank möchte dazu beitragen, so erklärte Engelken, dass sich die Innenstadt weiterentwickelt. Und vor diesem Hintergrund bewertet er etwa das Dach über der Häusing als gelungenes Beispiel eines Gemeinschaftsprojekts zwischen seinem Haus, den Schlosshöfen und der Stadt. Er geht davon aus, dass die Aufenthaltsqualität für die Menschen in diesem Raum dadurch gesteigert worden sei.

Die Betrachtung des Glasdaches regte die stellvertretende Kreisvorsitzende der CDU, Petra Averbeck, dazu an, sich zu wünschen, dass auch das Bahnhofsdach wieder in entsprechender Form rekonstruiert werde. Ein Referendum dazu hatte der Rat jüngst verabschiedet.

Ganz unterschiedliche Themengärten werden bis zum 8. August an acht Innenstadt-Standorten und bei Möbel Buss aufblühen (NWZ berichtete).


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Sabine Schicke stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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