Oldenburg Es mag „nur“ eine weitere Messepremiere sein – doch die hat es in sich. Denn wenn die Oldenburger Weser-Ems-Hallen am 12. und 13. September, jeweils von 10 bis 18 Uhr, ihre Tore für die erste Oldtimer-Messe Oldenburg öffnen, sind einige Superlative zu erwarten. Die Messepremiere steht unter dem Motto „Feuer und Flamme für Chrom und Lack“.

Über 110 Aussteller aus ganz Deutschland, aus Dänemark, Schweden, Belgien und den Niederlanden haben sich angemeldet. Für die Oldtimer-Messe werden sämtliche Kapazitäten der Weser-Ems-Hallen ausgenutzt, auf 15 000 Quadratmetern werden in allen Hallen und Foyers alte Autos, Zubehör und mehr gezeigt.

„An beiden Messetagen erwarten wir rund 10 000 Besucher“, kalkuliert Projektleiterin Ute Bruns. Im Mittelpunkt stehen natürlich die schönen Personenwagen von damals, doch es können darüber hinaus auch alte Nutzfahrzeuge wie zum Beispiel Traktoren, Busse und Lastwagen bewundert werden. Außerdem werden viele Motorroller, Mopeds und Motorräder ausgestellt. Ein Teilemarkt für Zubehör und Accessoires rundet die Messe ab.

Oldtimer-Clubs, die ihre Fahrzeuge liebevoll restaurieren und auch benutzen, stellen einen Großteil der Aussteller. Da gibt es Vereine für alle Modelle wie den DAVC (Deutscher Automobil Veteranen Club), die Interessengemeinschaft zur Erhaltung historischer Fahrzeuge (Wilhelmshaven), den Ostfriesischen Oldtimer-Club (Emden), die Oldtimer-Freunde Hunte-Weser-Region (Delmenhorst) oder den Verein für Verkehrsgeschichte (Metjendorf). Daneben sind aber zahlreiche Vereine und sogar „Einzelkämpfer“ vor Ort, die spezielle Interessen bedienen. Beispiele hierfür sind der Alfa-Club (Bad Salzuflen), der Verein „Big Bumpers“ mit US-Straßenkreuzern von 1930 bis 1975 (Oldenburg), die Heinkelfreunde Ammerland-Oldenburg, der Mercedes-Benz R/C 107 SL Club (Bösel), der MG Drivers Club (Paderborn) oder die VW Polo Interessengemeinschaft (Kassel).

Stolz auf ihre Exponate werden natürlich auch die professionellen Händler sein. Sie vertreten viele der heute noch gängigen Marken, zeigen aber auch Fahrzeuge von Modellen, die jetzt nicht mehr existieren.

Besucher, die im eigenen Oldtimer-Auto anreisen, erhalten von den Weser-Ems-Hallen einen besonderen Willkommensgruß: Für ihre Fahrzeuge stehen gesonderte Parkflächen zur Verfügung. Im Messebüro muss nur der originale Fahrzeugschein vorlegt werden (bis Baujahr 1985), dann wird auch das Parkticket freigestempelt.

Der Eintritt kostet sieben Euro (Kinder bis zwölf Jahren haben in Begleitung Erwachsener freien Eintritt).


Mehr Infos unter   www.weser-ems-hallen.de 
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