Oldenburg Die evangelische Kirche in Oldenburg und die Stadt haben noch keine Einigung über die Finanzierung von Betreuungseinrichtungen in kirchlicher Trägerschaft erzielt. Vertreter der Kirchengemeinden hätten der Stadt vor wenigen Tagen einen Vertragsentwurf vorgelegt, teilte die Stadtverwaltung auf Anfrage mit. Es seien zwei weitere Gesprächstermine für August und Ende September vereinbart worden.

Der Leiter der Gemeinsamen Kirchenverwaltung, Michael Kählke, der die Verhandlungen für die evangelisch-lutherische Kirche führt, wollte sich inhaltlich nicht äußern. Die kirchlichen Kindertagesstättenträger hätten die „Richtlinie über die Finanzierung der Kindertagesstätten in freier Trägerschaft“ intensiv geprüft. Bei dem Gespräch mit der Stadt hätten sich Vertreter der Kirchen zu den Fördermodalitäten „positioniert“. Aufgrund der Gesprächslage könnten keine Einzelheiten genannt werden.

Im April hatte die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Ohmstede massive Probleme bei der Finanzierung ihrer fünf Betreuungseinrichtungen angemeldet. Sie könne den Betrieb nicht weiterführen, sollte sich die finanzielle Unterstützung durch die Stadt nicht verbessern, hatten die örtlichen Verantwortlichen erklärt.

Die Stadt hatte überrascht auf den Hilferuf reagiert, er sei bei Gesprächen über die Kita-Finanzierung bislang nie geäußert worden. Kirchenverwaltungschef Kählke hatte die Kritik der Gemeinde daraufhin entschärft. Er wies darauf hin, der von der Stadt angebotene Betreibervertrag sei von der evangelischen Kirche noch nicht geprüft worden. Beide Seiten hatten sich darauf verständigt, dass die evangelische Kirche das Angebot bis Ende Juni durchrechnet. Die Stadt trägt bei einigen freien Trägern die kompletten Kosten der Kita-Betreuung, bei den Kirchen den Großteil.

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