OHMSTEDE Für die Wohngruppe wurde das ehemalige Pfarrerwohnhaus angemietet. Der Umbau hat 80 000 Euro gekostet.

von Mandy von Pless OHMSTEDE - Drei Männer und zwei Frauen haben die Gelegenheit schon genutzt und werden im Juli aus dem Gertrudenheim in die Butjadinger Straße 59 umziehen. Das ehemalige Pfarrerwohnhaus hat insgesamt 320 m² und bietet Platz für acht Personen. Die Wohngruppe ist ausschließlich für geistig Behinderte vorgesehen. „Das Haus ist eine wichtige Ergänzung zum Gertrudenheim. Hier erhalten die Bewohner die Chance, ihr Leben weitestmöglich selbst zu gestalten“, erklärt Karl-Heinz Meyer, Geschäftsführer des Bezirksverbandes Oldenburg.

Die Stiftung Gertrudenheim hat von der Kirchengemeinde Ohmstede das Haus für 15 Jahre angemietet. „Als Pastor Jörg Meyer im November 2005 pensioniert wurde, haben wir gemerkt, dass das Haus für einen Pfarrer einfach zu groß ist. Da kam unser Kirchenältester auf die Idee, eine Wohngruppe einzurichten“, erzählt Gerd Becker, geschäftsführender Pfarrer der Kirchengemeinde Ohmstede. Für den neuen Pastor, Holger de Buhr, hat die Kirchengemeinde auch schon eine neue Wohnung gefunden. „Er zieht mit seinen Familie im August in das Küsterhaus ein“, sagt Becker.

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Der Umbau des Pfarrerwohnhauses hat insgesamt 80 000 Euro gekostet. Davon hat die Stiftung Gertrudenheim 50 000 Euro für die Renovierungskosten aufgebracht, 30 000 Euro hat die Kirchengemeinde Ohmstede für die Erneuerung der Heizungsanlage übernommen. „Wir sind sehr froh, dass wir langjährige Mieter gefunden haben. Und wir freuen uns auf eine gute Nachbarschaft“, sagt Becker.

Jeder zukünftige Bewohner bekommt in dem Haus ein Einzelzimmer mit Kochgelegenheit. „Sie können sich aussuchen, ob sie eigene Möbel mitbringen oder ein möbliertes Zimmer haben wollen“, schildert Ute Kohring, Pädagogische Leiterin des Gertrudenheims. Außerdem können die Bewohner ein Esszimmer, eine Küche, ein Wohnzimmer und den Garten gemeinsam nutzen.

„Die Lage des Gebäudes ist perfekt. Die Bewohner haben eine Bushaltestelle vor der Tür, so dass sie schnell zur Arbeit oder in die Stadt kommen können. Außerdem sind Geschäfte in der Nähe auch zu Fuß zu erreichen“, zählt Meyer auf. In der Wohngruppe steht den Behinderten ein Betreuer zu Seite. „Mit der Betreuung bleibt auch die Sicherheit für die Behinderten bestehen“, sagt Hans-Gerd Kohring, Leiter des Gertrudenheims.

Zurzeit sind noch drei Plätze frei in der Wohngruppe. Interessierte erhalten weitere Informationen beim Gertrudenheim unter Tel. 98 05 70.

„Das Haus ist eine wichtige

Ergänzung

zum Heim“

Karl-Heinz Meyer

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