OLDENBURG Drei vielversprechende junge Talente wurden am 1. Advent im Musik- und Literaturhaus „Wilhelm 13“ in der Reihe „WortSpiel“ vorgestellt. Erstmals im September in Kooperation von Literaturbüro und dem Verein der Musikfreunde Oldenburg gestartet, werden deutsche Nachwuchsautoren von preisgekrönten jungen Solokünstlern und Ensembles begleitet.

An diesem Sonntagvormittag führten die Texte von Martina Koesling (Jahrgang 1991) und die musikalischen Beiträge von Ramona Katzenberger (Jg. 1996) an der Klarinette und Artemiy Kosarev (Jg. 1994) am Klavier durch das Programm.

Koesling stellte vier Prosaminiaturen vor, die sie im letzten Jahr als Stipendiatin des Literatur-Labors Wolfenbüttel erarbeitet hat. In ihren Kurzgeschichten erzählt die Autorin anhand unterschiedlicher Begegnungen von den verschiedenen Lebensentwürfen und Befindlichkeiten ihrer (Alltags-)Heldinnen.

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Da ist das Mädchen, das auf seine Freundin wartet, die Frau, die beim Besuch ihrer neuen Bekannten Zeuge eines Ehedramas wird. Da ist auch eine Friseurin, die einem jungen Kurier einen ganz eigenen Haarschnitt verpasst, und eine junge Ehefrau und Mutter, die bei der Zubereitung des Essens mit dem bisherigen Verlauf ihres Lebens konfrontiert wird.

Vor allem in dieser letzten Geschichte mit dem Titel „Immerhin“ zeigte sich das erzählerische Potenzial der Autorin, die ihre Protagonistin über ihre Ehe resümieren lässt – eine innerliche Rebellion, die sich anhand von Hackfleisch, Pfirsichen und Badewannen entzündet.

Ramona Katzenberger und Artemiy Kosarev, die im Wechsel mit Koeslings Kurzgeschichten Werke von Nils Wilhelm Gade und Francis Poulenc spielten, begeisterten das Publikum zusätzlich durch ihren einwandfreien Vortrag und die Spielfreude, mit der sie vor allem nach der Pause zu beeindrucken wussten und einen passenden Schlusspunkt setzten.

Da kann man sich schon aufs nächste Jahr freuen: Im Februar wird das „WortSpiel“ fortgesetzt.

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