Neumann ist aus den USA zurück, wo er beim „Duke City Shootout“-Filmfest in der Jury saß. Dort traf er Christopher Coppola.

Von Karsten Krogmann

Frage: Mensch, Herr Neumann, da sitzen Sie mit Hollywood-Stars wie Tom Waits, Morgan Freeman und Peter Fonda in einer Jury! Wie sind Sie denn in diese illustre Gesellschaft geraten?

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Neumann: Ich war sozusagen der internationale Teil der Jury beim „Duke City Shootout Filmfestival“ in New Mexico. Eingeladen hat mich der Filmemacher Christopher Coppola, der im vergangenen Jahr in Oldenburg dabei war und ganz begeistert ist von unserem Filmfest.

Frage: Sie haben die Gelegenheit doch sicherlich genutzt, um den Stars Einladungen fürs Oldenburger Filmfest in die Hand zu drücken . . .

Neumann: . . . naja, nicht direkt. Peter Fonda und Morgan Freeman waren in der Drehbuchjury, die habe ich gar nicht gesehen. Mit Tom Waits saß ich am Tisch, aber mit solchen Leuten muss man respektvoll umgehen. Ich habe aber jetzt seine Kontaktadresse!

Frage: Das „Duke City“-Festival“ ist wie das Filmfest Oldenburg ein Festival für den unabhängigen Film. Trotzdem kommen große Stars – haben es die Amerikaner da leichter?

Neumann: Ich glaube, die Stars kommen allein wegen Christopher Coppola nach New Mexico. Das ist der Neffe von Star-Regisseur Francis Ford Coppola und der Bruder von Schauspieler Nicholas Cage, der hat die Kontakte . . .

Frage: . . . und Sie haben Kontakt zu ihm. Also mal Butter bei die Fische, Herr Neumann: Welche Stars kommen im September nach Oldenburg – außer Tom Waits?

Neumann: (lacht) Das weiß ich nicht. Christopher Coppola kommt auf jeden Fall!

Frage: Haben Sie denn schon Hotelzimmer für die Stammgäste gebucht – zum Beispiel für „Ärzte“-Schlagzeuger Bela B., Schauspieler Peter Lohmeyer und Marek Harloff?

Neumann: Bela B. kommt natürlich, Marek Harloff auch. Marek gibt nicht ganz zufällig während des Filmfestes ein Konzert mit seiner Band „Temp.eau“ in Oldenburg. Peter Lohmeyer ist im Moment extrem beschäftigt, aber wir hoffen natürlich sehr, dass auch er kommt.

Frage: 2004 haben Sie alle Rekorde gebrochen, 15 000 Zuschauer waren da. Können Sie das toppen?

Neumann: Ich glaube schon. 2004 haben wir uns endgültig in der Branche etabliert, und ich verspreche allen Filmfans: Wir werden wieder ein sehr gutes Programm haben!

Frage: Sie haben sich beständig erweitert, 2004 haben Sie erstmals Cinemaxx und Staatstheater bespielt. Mieten Sie jetzt die Weser-Ems-Halle an?

Neumann: Nee. Aber ich könnte mir vorstellen, dass wir die Cinemaxx-Vorstellungen erweitern, das hat im vergangenen Jahr nämlich hervorragend funktioniert.

Frage: Sie sind jetzt 40 Jahre alt, organisieren seit zwölf Jahren mit geringen Mitteln das Filmfest Oldenburg. Mal ehrlich, Herr Neumann: Wäre es nicht an der Zeit für eine Festanstellung bei der „Berlinale“ oder beim Grimme-Institut?

Neumann: Mit dem Thema bin ich durch. Ich habe mir ein zweites Standbein geschaffen als Produzent. Trotzdem wünsche ich mir natürlich, die Stadt würde das Filmfest aufwerten, indem sie ein oder zwei feste Stellen dafür einrichtet.

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