Ein gewaltiger Chor mit etwa 300 Sängerinnen und Sängern sorgte am Donnerstag für einen ganz besonderen Himmelfahrtgottesdienst in der Lambertikirche. Kantor Tobias Götting hatte für die Aufführung von Charles Gounods Messe C-Dur für Chor und Orgel insgesamt zwölf Chöre gewonnen. Das große und gelungene Ereignis stand auch im Zusammenhang mit dem aktuellen „Jahr der Kirchenmusik“. Beteiligt waren der Chor der Auferstehungskirche, der Chor der Dreifaltigkeitskirche, der Chor für Geistliche Musik, der Gemischte Chor der Kreuzkirche, die Kantorei St. Ansgari, der Lambertichor, Laudamus te, Lukas-Chor, der Chor der St.-Johannis-Kirche Kreyenbrück, der Nikolai-Singkreis und der Chor der Christuskirche.

Gute Stimmung

Tausende nutzten den Himmelfahrtstag, um mit dem Fahrrad einen Ausflug zu unternehmen und zu feiern. Viele waren auch mit dem Bollerwagen unterwegs. Bei Wöbken gab es einen Jazz-Frühschoppen, am Drögen Hasen und beim Bagazzo an der Ammerländer Heerstraße wurde zum Frühtanz eingeladen. Trotz des wechselhaften Wetters herrschte dort beste Partystimmung.

Starke Klarinetten

Bis ins Bundesfinale – dem Deutschen Orchesterwettbewerb in Hildesheim – hat es das Klarinettenorchester Woodstock mit seinen 14 Musikern unter der Leitung von Christiane Fiedler gebracht. In der Wertung „Offene Kategorie“ maßen sie sich u.a. mit Percussion- und Blockflöten-Ensembles, sogar ein Handglockenchor und ein Hackbrett-Ensemble waren dabei. Im Audimax der Universität konnte sich das Klarinettenorchester in dem aus Oldenburger Sicht eher schlecht organisierten Wettbewerb über das Prädikat „mit gutem Erfolg teilgenommen“ freuen. Vor einem begeisterten Publikum durften die jungen Musiker, die aus Oldenburg, dem Landkreis Oldenburg und von der Musikschule Lohne kommen, auf einer Open-Air-Bühne in der Innenstadt weitere Kostproben aus Klassik, Swing und Filmmusik präsentieren.

Europa-Projekt

Ein besonderes europäisches Comenius-Projekt wurde im Alten Gymnasium präsentiert. Zwei Jahre lang hatten Schüler der jetzigen 9b mit ihren Lehrern Mechthild Möhlmann, Marie-Lyne Klostermann und Ralf Beiderwieden mit Partnerschulen in Norwegen, Irland, Frankreich und Italien zusammengearbeitet. Im ersten Jahr entstand ein Buch über Denkmäler (aus Oldenburg u.a. Herbart und Helene Lange), in zweiten Jahr entstand ein Film über Denkmäler – u.a. mit einem „Frage-Mal“ zu Ulrike Meinhof. Direkt vor der Präsentation hatten sich die Teilnehmer der fünf Partnerschulen zu einem intensiven Programm im französischen Périgueux getroffen. Lehrer Ralf Beiderwieden: „Dieses Projekt gehörte zu den Sternstunden pädagogischer Arbeit, die Schüler und Lehrer erleben dürfen.“

Schnelle Tastschreiber

Beim Bundesjugendschreiben des Stenografenbundes nahmen blinde und zum Teil hochgradig sehbehinderte Kinder und Jugendliche der Akademie für Aus- und Weiterbildung Stenografen-Vereinigung Oldenburg (AWeStO) mit großem Erfolg teil. Die beiden 13 Jahre alten Oldenburger Lennard Behrens (sehbehindert) und Michel Behrends (blind) erschrieben sich den zweiten bzw. sechsten Platz der Niedersachsenwertung in ihrer Altersgruppe.

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