Wer erleben wollte, wie die Bloherfelder so drauf sind, der war am Samstagnachmittag auf dem Thomas-Dehler-Platz genau richtig. Dort, im Zentrum des Viertels, wurde das alljährliche Stadtteilfest gefeiert. Das Motto lautete wieder „Buntes Bloherfelde“. Und das bezieht sich nicht nur auf den Abwechslungsreichtum des Programms, sondern auch auf die kulturelle Vielfalt und die Lebendigkeit des Quartiers. Seit 1997 wird regelmäßig das bunte Bloherfelde gefeiert – und damit ein Ort der Begegnung.

Immerhin haben sich 27 Vereine und Institutionen sowie Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils mit insgesamt 34 Angeboten und Mitmachaktionen an dem Fest beteiligt. Organisator war der Treffpunkt Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern aus dem Stadtteil. Mit drei Tanzvorstellungen war zum Beispiel der TuS Bloherfelde vertreten. Nach dem Auftritt des Gesangsvereins Bloherfelde gab es Musik in der Kinderdisko. Zahlreiche Aktionen und Spielmöglichkeiten lockten zahlreiche Gäste an. Zwei Hüpfburgen standen zur Verfügung, dazu ein Hockeyfeld und ein Soccercourt.

International war das Essen. Afrikanische, russische und libanesische Köstlichkeiten standen zur Wahl, es gab das beliebte Stockbrot und selbstverständlich Kaffee und Kuchen – also auch hier für vieles für viele Geschmäcker. So bunt ist Bloherfelde.

Honig aus Schulgarten

Honig aus dem eigenen Schulgarten bietet die Waldorfschule seit einigen Jahren an. Hortkinder betreuen unter Anleitung von „Bienen-Opa“ Wolfgang Hehmsoth vier Bienenvölker. Der „Waldorf-One-World-Day (WOW)“ vor wenigen Tagen war Auftakt zum Verkauf der diesjährigen „Ernte“. Bei den „WOW“-Aktionstagen sammeln Kinder für Kinder in anderen Ländern. Die Oldenburger Schule unterstützt die Darbari-Waldorfschule in Rajasthan, im Nordwesten Indiens. Neben dem Honig boten die Kinder unter anderem Marmelade aus Früchten aus dem Schulgarten an. Ein Hort-Café für Eltern, die den Elternsprechtag besuchten, rundeten den Nachmittag ab. Über Einnahmen in Höhe von knapp 300 Euro für die Partnerschule freut sich Hort-Leiterin Karen Göldenitz-Lüschen. Dazu kommt das Geld aus dem Honig-Verkauf, der in den nächsten Wochen noch weitergeht. Wer will, darf gern während der Hortzeiten montags bis freitags von 12 bis 17 Uhr am Blumenhof 9 vorbeikommen und Honig erstehen.

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