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Bürgerfelde Die Bühnenabende des Bürgerfelder Turnerbundes (BTB) sind überstrahlt von ihrem 90. Geburtstag. Die Resonanz beim Publikum ist enorm. Der erste Teil des Programm ist geprägt vom „Staunen und Wundern“ über die akrobatischen, tänzerischen und turnerischen Leistungen der mehr als 100 Akteure, beim zweiten Teil werden die Lachmuskeln bei der grandiosen Vorführung des plattdeutschen Theaterstücks „De runde Geburtsdag“ beansprucht. Da bleibt kein Auge trocken. Aber eins nach dem Anderen. Die Trainerinnen Sabrina Bülter, Katharina Möhring und Ulrike Haferkamp legen mit den Cheerleadern „Magic Sistas“ eine brillante Eröffnung hin.

Zehn Ballerinen

Die Choreografin Beverly Quirrenbach lässt ihre zehn Ballerinen, grazil und voller Anmut auf Zehenspitzen im Tutu (Ballettkostüm) anlässlich der Hochzeit von Prinzessin Aurora (Dornröschen) und Prinz Florimund, ihre Reverenz erweisen. Das Trainerteam der Gruppe „@-Tension“ lässt die Turnerinnen und Turner über Minuten kunstvoll „durch die Luft fliegen“. Unter Konfettiregen sausen klein und groß geschickt über die Bühne. Meike Wenzel und Tabea Tschigor haben mit der Einradgruppe „Abgefah’n“ eine rasante Choreografie zu Shots von Imagine Dragons der US-amerikanischen Indie-Rock-Band aus Las Vegas hingelegt.

Das Publikum honorierte viele weitere großartige Darbietungen mit tosendem Applaus. Eine gekonnte Abstimmung von Akrobatik, Turnkunst, Choreografie und Artistik zog die Zuschauer in der Sporthalle in den Bann. Beim Abschluss sah man drei „geklonte“ Figuren von Patrick Swayze beim schwungvollen „Dirty Dancing“. Dreimal gab es auch Jennifer Grey als Tanzpartnerinnen. Sie hatten im Gegensatz zum Originalfilm etwas „sehr männliche“ Züge.

Das „Dinner for one“ oder der „90. Geburtstag“ des englischen Komikers Freddie Frinton mit seiner Partnerin May Warden, vorgeführt von den beiden BTB-lern Kati Rudert als Miss Sophie und Florian Pelzer als den Butler James, kam dem Original gefährlich nahe.

Lokales „Dinner for One“

Miss Sophie hatte die Oldenburger Größen Carl von Ossietzky, Julius Mosen, Karl Jaspers und Horst Janssen zum Essen eingeladen. Als Vorspeise gab es Oldenburger Mockturtle und anschließend Nordseescholle aus Dangast. Gleichzeitig führten die beiden durchs Programm, denn jede Darbietung war ein Geschenk für Miss Sofie. Kati Rudert ruhte in ihrer Rolle, wozu Florian Pelzer keine Möglichkeit hatte, er ersetzte glanzvoll all die verstorbenen Berühmtheiten in unterschiedlichen Phasen seines Berauschtseins.

Beim plattdeutschen Theaterstück „De rund Geburtsdag“ geht es in anderer Weise turbulent zu. Oma Breemeier (Gila Schmidt) wird 75, was Opa Breemeier (Peter Mrochen) erst einmal nicht zur Kenntnis nehmen will, weil nicht er im Mittelpunkt steht. Die Tochter Luise Breemeier (Sabine Stigge) glaubt nun zu wissen, wie man Oma eine schöne Geburtstagsfeier ausrichten kann.

Ihr Ziel dabei: Oma und Opa sollen überredet werden, ins Altersheim zu gehen. Als „hysterische Übermutter“ macht sie nun alles falsch, was man falsch machen kann. Regisseur René Schack hat es verstanden, das schauspielerische Potenzial jedes einzelnen Akteurs grandios herauszukitzeln. Mimik und Gestik aller Agierenden stimmten mit professionellem Ausdruck exzellent überein. Das Publikum spendete immer wieder begeisterten Szenenapplaus. Die Kunst der Regie drückte sich auch darin aus, dass alle Akteure „flüssig ineinander griffen“. Der ständige Streit zwischen Luise und Jochen (in seinen verschiedenen Stadien des Betrunkenseins) läuft ab wie „im richtigen Leben“. Opa führt sich als lebensechten grantigen Greis auf und Oma brilliert als „widerspenstige alte Zicke“. Rosa Häßlich überzeugt in ihrer Doppelrolle als Freundin von Luise und Bürgermeisterin. Der ruhende Pol sind Birgit, das „Punk-girl“ und der „rockige“ Pastor (Dieter Hähnel). Und das Ende ist ein Knaller.

Die Vorstellungen laufen bis Samstag. Karten gibt es bei Uhren Spiekermann, Alexanderstraße 191, oder an der Abendkasse.


Mehr Bilder unter   www.nwzonline.de/fotos-oldenburg 
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