Oldenburg Kunst unterm Dach: Zehnjähriges Bestehen feiert am Waffenplatz die Ateliergemeinschaft W1, die im Herbst 2005 von der Oldenburger Künstlerin und Grafikerin Gabriele Metasch gegründet wurde. „Ein bisschen Rotation ist ganz gut“, sagt sie über die wechselnden Mitglieder dieser Ateliergemeinschaft im Stadtzentrum. Aktuell hat dort als Zweite Regina Rüsen ihre Staffelei stehen.

Aus Anlass des 10. Geburtstages des Ateliers werden am Sonntag, 15. November, ab 15 Uhr in der kreativen Atmosphäre des großzügigen W1-Dachgeschossateliers etwa 50 Werke aus den Jahren zwischen 1995 und 2015 versteigert. Klaus Groh, Kunsthistoriker und Kurator unterschiedlicher Kunst-Aktionen aus Klein Scharrel, wird als Auktionator die Gemälde aufrufen. Unter den Hammer kommen große und kleine Formate, Öl- und Acrylbilder, Drucke und Zeichnungen.

Gabriele Metasch, die in Wuppertal und Bremen Kunst studierte, selbstständig und u.a. als Grafikerin in der NWZ  arbeitete, teilte das Atelier 2005 mit Sonja Meyke, die jedoch dann in die Alte Brennerei nach Etzhorn umzog.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Regina Rüsen, die u.a. an der Hochschule Kamp-Lintfort (Niederrhein) und in der Schweiz Kunst studierte, arbeitete von 2006 bis 2009 schon einmal mit Gabriele Metasch im Atelier, entschied sich dann jedoch für eigene Räume, um ihre gegenständlichen wie auch abstrakten Gemälde zu malen.

Zunächst zog dann Meike Dismer ein, eine Künstlerin, die viel mit Eitempera experimentierte. Es folgte dann als Dritte im Bunde die aus Argentinien stammende Künstlerin Terèz Fóthy. Immer in den vergangenen Jahren war das Atelier W1 im Rosenkranz-Haus auch ein Treffpunkt für Menschen, die ihre Malerei weiterentwickeln wollte, denn alle drei Künstlerinnen gaben auch Seminare.

Meike Dismer arbeitete in ihrer Malerei vor allem mit Eitempera. Sie blieb bis 2015 und gründete dann das „Zwischenraum-Atelier“ für Kunst und Therapie mit Heike Seiferth. Terèz Fóthy, die in Argentinien, Brasilien und an der Uni Oldenburg Kunst studierte, arbeitete viel mit recycelten Materialen, zeigte Performances, aber arbeitete auch mit Trauergruppen.

Alle Künstlerinnen des W1-Ateliers zeigten ihre Werke auch in Einzelausstellungen in Oldenburg (etwa in der Treuhand) oder an anderen Orten. Für Gabriele Metasch, die zuvor schon zehn Jahre mit Sabine Löhr in der Ateliergemeinschaft Saga an der Bergstraße gearbeitet hatte, gehört der Wandel zur Kreativität und Inspiration. Anmeldung zur Versteigerung unter Tel. 340 45 57 oder per Mail unter metaschi.w1@t-online

Sabine Schicke stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.