19 Künstler nähern sich der „Palme“

Zum Thema Kohl gearbeitet haben 19 Künstlerinnen und Künstler: Klaus Beilstein, Fritz Dressler, Wolf Gerlach, Ivo Gohsmann, Eugenia Gortchakova, Thomas Hartmann, Bärbel Hische, Thea Koch-Giebel, Peter Kreier, Helmut Lindemann, Martin McWilliam, Helene von Oldenburg, Michael Ramsauer, Udo Reimann, Bernd Schwarting, Jan-Peter E.R. Sonntag, Puck Steinbrecher, Etta Unland und Insa Winkler. Die Ausstellung in der Dresdner Bank am Pariser Platz 6 ist montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Die Schau läuft am Pariser Platz. Gestern war Vorbesichtung der 43 Arbeiten.

Von Sabine Schicke,

zurzeit Berlin BERLIN/OLDENBURG - Groß raus kam gestern der Oldenburger Grünkohl einen Steinwurf weit vom Brandenburger Tor in Berlin: In der Niederlassung der Dresdner Bank mit der schönen Adresse Pariser Platz 6 wurde kein Kohl vom offiziellen 48. Defftig Ollnborger Gröönkohl-Äten aufgewärmt, sondern haltbare greenart.oldenburg serviert. So heißt die Ausstellung, in der 19 Künstlerinnen und Künstler, die sich Oldenburg verbunden fühlen, in Berlin zeigen, wie sie das Thema Grünkohl sehen. Offiziell eröffnet wird die Ausstellung heute um 19 Uhr. Die Gäste willkommen heißen Oberbürgermeister Dietmar Schütz, Detlef Meinen (Dresdner Bank) und Werner Tammen, Vorsitzender des Landesverbandes Berliner Galerien und dem Norden verbunden, da er aus Wilhelmshaven stammt.

Geboren wurde die Idee der Ausstellung in der so genannten Kreativen Runde, die in lockerem Verbund mit der Stadt und der Oldenburger Tourismus und Marketing (OTM) daran arbeiten, die Stadt auch im Rest der Welt bekannt zu machen (die NWZ berichtete). Wie die Oldenburger Künstlerin Eugenia Gortchakova bei der Vorbesichtigung sagte: „Vielleicht kann man die Ausstellung ja auch mal in New York zeigen.“ Ihre Bilder zumindest sind mit englischen Wörtern, die nicht zuletzt Rituale und Lebensfreude ausdrücken, schon für eine internationale Ausstellung angelegt. Auch Bildhauer Ivo Gohsmann sieht den Grünkohl nicht nur regional, sondern spielt in seiner kleinen Skulptur „Grünkohl goes Sushi“ das Ganze auch ein wenig ironisch.

Und bei allem Lokalkolorit, so sagte Kunsthistorikerin Marianne Janssen, dürfe man ja das Thema nicht zu ernsthaft sehen. Sie hatte die Ausstellung mit den 43 Werken zusammengestellt und präsentierte sie gestern gemeinsam mit Uwe-Jens Kruse, Marketing-Direktor der OLB. Beide zählen zur Kreativen Runde. Alle Künstlerinnen und Künstler hatten sofort mitgemacht, als sie darum gebeten wurden.

Für manche bedeutete das auch, zu den Wurzeln der Familie zurückzukehren, wie etwa für Bernd Schwarting. Der 30-Jährige lebt und arbeitet in Berlin, viele Angehörige wohnen aber noch im Oldenburgischen. „Da bin ich nach Kirchhatten ins grüne Feld gefahren, um zu arbeiten.“

Ab 18. Februar übrigens sind die Bilder in Oldenburg zu sehen – fünf Wochen lang im Elisabeth-Anna-Palais.

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