Blindfische rocken die Baustelle der neuen Musikschule: Gemeinsam mit den Kindern der Rappelkiste und dem Kinderchor drehte die beliebte Band Mitte Juni ein Video am künftigen Standort der Musikschule in der Baumgartenstraße 12. Auf der Baustelle wurde viel gehämmert, gesägt und gesungen. Und treffender hätte der Song für das Video nicht ausgewählt werden können: „Ich bin der Bauarbeiter“ war bereits am frühen Nachmittag über die ganze Baustelle zu hören und sorgte für gute Stimmung bei den „echten“ Handwerkern. Das Video zum Song „Ich bin der Bauarbeiter“ ist ab sofort online zu hören und zu sehen unter

Tschüss, Azubi-Leben!

Am Mittwoch feierten die diesjährigen Ausbildungsabsolventen der Nordwest Zeitung ihre erfolgreich bestandenen Abschlussprüfungen. Gemeinsam mit der Geschäftsführung, der Leitung Personal und Recht und ihrer Ausbildungsleiterin, schauten die Medienkauffrauen Digital und Print, Sarah Akkermann, Sarah Pohl und Lina Wöbken, die Mediengestalterinnen mit der Fachrichtung Beratung und Planung, Sophie Hehlert und Sarah Gerdes, sowie der Mediengestalter Bild und Ton, Keno Rademaker, auf drei Jahre spannende und aufregende Momente der Ausbildung zurück.

Neue Altenpfleger

Die Erleichterung stand ihnen ins Gesicht geschrieben. Nach Wochen des Lernens und der Aufregung in den WBS Schulen ist es nun endlich geschafft – 16 Oldenburger Absolventinnen und Absolventen haben ihren Berufsabschluss „Staatlich anerkannte/-r Altenpfleger/-in“ in der Tasche. Im Rahmen einer feierlichen Abschlussfeier mit mehr als 80 Gästen wurde der Übergang ins Berufsleben gemeinsam zelebriert. Nach den feierlichen Ansprachen der Schulleitung Jan van der Meer, der Klassenleitung Ruth Barklage und einer Gesangseinlage der Schüler/-innen wurden schließlich die Abschlusszeugnisse sowie die Berufsurkunden überreicht.

13 000 Euro

Der Kreativwettbewerb der Oldenburger Tüte ist weit über sein Ziel hinausgeschossen – im positiven Sinne! Mit dem Aufruf, gegen eine Spende von fünf Euro eine weiße Einkaufstüte zu gestalten, haben Oldenburgs Gute Adressen – inhabergeführte Geschäfte und Gastronomie in der Innenstadt – mit dem Initiator Matthias Glanz (Agentur schrift&form) die städtische Gemeinschaft belebt – bunt, sozial und durch alle Altersgruppen hindurch. Der Kreativwettbewerb war besonders bei Kindern beliebt. Das wichtige und überraschende Ergebnis, wie speziell junge Köpfe „ihr“ Oldenburg und aktuelles Zeitgeschehen widerspiegeln, war zusammen mit allen anderen gestalteten Tüten ein paar Wochen lang in den Schaufenstern von Oldenburgs Gute Adressen zu sehen.

Gleichzeitig haben so vor allem Kinder Kindern geholfen – denn die Spenden gingen zu 100 Prozent an den Verein Trostreich in Oldenburg. Der Verein bietet Kindern und Jugendlichen, die einen nahestehenden Menschen durch Tod verloren haben, Begleitung auf ihrem eigenen Trauerweg. Zusammen mit den Spenden der rund 150 Teilnehmer des Wettbewerbs sind am Ende des Auktionsabends insgesamt sagenhafte 13 000 Euro für den guten Zweck zusammengekommen.

Ordination

In einem feierlichen Abendmahlsgottesdienst sind Pfarrer Jan-Christian Buchwitz, Pfarrer Dennis Dahlke und Pfarrerin Natascha Faull in der Garnisonkirche von Bischof Thomas Adomeit ordiniert worden. Mit der Ordination werden Pastorinnen und Pastoren öffentlich dazu berufen, zu predigen, zu taufen und das Abendmahl auszuteilen. Die Ordination ist somit zugleich Berufung, Segnung und Sendung zum Dienst der öffentlichen Wortverkündigung und Sakramentsverwaltung. In seiner Predigt betonte Bischof Adomeit, dass alle Christinnen und Christen aufgefordert seien, am Reich Gottes mitzubauen. „Das heißt, für den Frieden, den Zusammenhalt in der Gesellschaft und für die Bewahrung der Schöpfung einzutreten.“ Gott schenke dazu nicht nur den Glauben, das Vertrauen, sondern auch Fähigkeiten, die helfen können, mit Gottes guter Nachricht nah bei den Menschen zu sein. „Wir alle haben Fähigkeiten, die helfen, offen und einladend auf Menschen zuzugehen, denen Gott, Glaube und Kirche fremd geworden sind, Menschen in Wort und Tat nahe zu bringen, unseren Glauben überzeugt und überzeugend zur Sprache zu bringen. Wir dürfen darauf hoffen, dass unser Vertrauen auf Gott uns stark macht – im Reden, Handeln und im Gehört werden.“ Die Welt sei kleiner, aber die Bezüge seien größer geworden, sagte der oldenburgische Bischof. „In Wilhelmshaven landen wir Waren aus aller Welt an. Und was vor und auf Lampedusa geschieht, geht auch uns an. Und was in Japan beim G20 -Gipfel verhandelt wurde, wird unseren Alltag beeinflussen. Und die Straße von Hormus ist gar nicht fern, ein Viertel bis ein Drittel der Öltransporte kommt da durch. Es ist erkennbar: Wir sind auf dieser Welt aneinander gewiesen, sogar aufeinander angewiesen.“ „Im Dschungel der angeblichen Wahrheiten“ sei die Kirche gefordert und gefragt. „Hier können wir Antworten finden, die ohne den Verdacht der eigenen Vorteilsnahme auskommen. Denn wir erzählen von Gott und unserer Hoffnung nicht um unserer selbst willen, sondern im Auftrag unseres Herrn, der diese Welt und alle Menschen liebt!“ Gott verschenke seine Liebe, er verschenke sogar sich selbst. Er habe sich „uns Menschen in dem Kind in der Krippe gleichgemacht, um uns zu verstehen, aber vor allem, damit wir ihn besser verstehen können. Damit wir ihm vertrauen.“


     www.oldenburg.de/musikschule 
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