Suhl /Oldenburg Der Target-Sprint und Söhnke Jabusch, das passt offensichtlich zusammen. Seitdem der Oldenburger sich auf diese Disziplin spezialisiert hat eilt er von Erfolg zu Erfolg. So zuletzt am vergangenen Sonntag beim Junioren-Weltcup im thüringischen Suhl.

Bereits die Qualifikation in der Jugendklasse hatte Jabusch souverän für sich entschieden. Im Finale setzte er sich kurz vor dem ersten Schießen an die Spitze des Feldes und gab diese trotz eines Nachladers beim zweiten Schießen nicht wieder her. Mit den schwierigen Bedingungen, teilweise kam sehr böiger Wind auf, kam er am besten von allen Finalisten zurecht. Im Ziel hatte der Landeskaderathlet der Oldenburger Schützen einen Vorsprung von 9.8 Sekunden auf Bundeskaderathlet Simon Meigen vom TSV Grombühl. Auf den dritten Platz kam mit Niklas Matthies vom KKSV Windisch Even ein weiterer Schützling von Landestrainer Heiko Jabusch als Dritter ins Ziel.

„Das macht mich unheimlich stolz, dass zwei meiner Athleten den Athleten aus dem Bundeskader Paroli bieten konnten“, freute sich Jabusch, der nach dem Wettkampf noch mehr Grund zur Freude bekommen sollte. Sein Sohn Söhnke wurde vom Bundestrainer zum Sichtungslehrgang der Jugendnationalmannschaft am 22. Mai in München eingeladen, wo er im Rahmen des Weltcups in der Juniorenklasse an den Start gehen wird.

„Bei uns in der Anlage schießen wir relativ windgeschützt, so dass wir im Training solche Windbedingungen nicht kennen, wie wir sie jetzt in Suhl vorgefunden haben. Zwar kann man solche Situationen simulieren, aber das haben wir zuletzt nicht so oft gemacht“, sagte der Trainer der Oldenburger Schützen und des Landeskaders Heiko Jabusch.

Vereinskollege David Bent hatte da schon wesentlich mehr Schwierigkeiten, sich auf die Bedingungen einzustellen. Als Qualifikationsvierter der Juniorenklasse ins Finale gekommen, wurde er dort am Ende Achter.

„Jeder Athlet geht unterschiedlich mit ungewohnten Situationen um. Der eine steckt das weg, und der andere lässt sich verunsichern. Aber jetzt wissen, wir woran wir noch arbeiten müssen“, blickte Jabusch voraus.

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