Fragen über Fragen musste Heike Horstmann (41) am vergangenen Wochenende beantworten. „Vor allem die ersten zwei Stunden zum Auftakt am Sonnabend hatten es in sich“, berichtete die neue Organisations-Chefin des Robert-Schumann-Turniers. Eine Antwort hatte die Ex-Nationalspielerin aber immer parat. Zum 28. Mal trafen sich Handball-Teams aus Dänemark, Polen, den Niederlanden und der Frauen-Bundesliga in Oldenburg zum Wettstreit um die begehrte Wunderhorn-Trophäe. Viel Lob erntete Horstmann dann am Sonntagabend für den reibungslosen Ablauf. „Alles hat bestens funktioniert“, zollte auch ihr Vorgänger Michael Brand Anerkennung. Nach elf Jahren als Turnierleiter mischte der 66-Jährige weiterhin fleißig im Organisationsteam mit.

Das Turnier ist nach alter Tradition auch ein beliebter Treffpunkt. So nutzten dieses Jahr wieder zahlreiche ehemalige Bundesliga-Spielerinnen des VfL die Gelegenheit, um über alte Zeiten zu plaudern und aktuelle Entwicklungen zu diskutieren. Gesichtet wurden unter anderem Ex-Torfrau Tatjana Surkova (36), die frühere Linksaußen Anna Badenhop (28), die ehemalige Kreisläuferin Barbara Hetmanek (25), die den Club erst im Sommer verlassen hatte, und die frühere Spielführerin des VfL, Kathrin Scholl (33).

Derweil verbrachten die Regionalliga-Fußballer des VfB Oldenburg einen Großteil des Sonnabends auf der Autobahn 7. Wie berichtet, geriet das Team von Trainer Alexander Nouri (wird heute 34) auf der Anreise zum Spiel bei Weiche Flensburg in einen rund 20 Kilometer langen Stau. Mit 90 Minuten Verspätung wurde die Partie angepfiffen, die der VfB 1:3 verlor. „Ich möchte klarstellen, dass es nie zur Diskussion stand, dass wir einer zeitlichen Spielverlegung nicht zustimmen würden. Auch die Zuschauer haben uns nicht im Stich gelassen. Trotz des um 90 Minuten späteren Anpfiffs haben nur 15 Zuschauer ihre Karten zurückgegeben“, betonte Weiche-Geschäftsführer Harald Uhr.

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Ruhe und Geduld bewahrte auch die Unparteiische Riem Hussein aus Bad Harzburg. Die 33-Jährige bewies Fingerspitzengefühl und wartete ab, bis der VfB-Tross im Stadion eintraf. Von der Schiedsrichter-Kommission des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wurde die ehemalige Zweitliga-Stürmerin mit palästinensischen Wurzeln jüngst zur Schiedsrichterin des Jahres 2012/13 ernannt.

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