Betrifft: „Es summt und brummt im Sozialgericht“ (NWZ vom 1. August) und weitere Artikel zum Thema bienenfreundliche Gärten

Ich freue mich immer wieder, wenn ich in der NWZ lese, dass viele Menschen einen insekten- und vogelfreundlichen Garten haben. Es gibt sogar einen Herbergsvater für Insekten.

Ich selber habe auch einen Garten mit Vogeltränke, mehreren Vogelhäusern und insektenfreundlichen Pflanzen. Es ist eine Freude zuzuschauen, wenn die Vögel in der Tränke baden, und die Insekten in den Sträuchern surren.

Wenn ich mich dann aber auf mein Fahrrad schwinge, um etwas durch die Gegend zu radeln, kommt die Ernüchterung.

Überall werden alte Häuser abgerissen und die Gärten (die vielleicht mit Liebe angelegt wurden) planiert.

Da entstehen dann Mehrfamilienhäuser mit einem großen Parkplatz, einer kleinen Rasenfläche und vogelunfreundlichen Hecken.

Ist das nicht irgendwie eine Ironie. Es gibt ja viele Menschen, die an das Insektensterben nicht glauben. Ich glaube daran. Als wir früher mit dem Auto in den Urlaub gefahren sind, mussten wir an fast jeder Tankstelle die Windschutzscheibe von Insekten reinigen. Wem passiert das heute noch? Ich glaube, für ein Umdenken ist es leider zu spät. Jeder weiß doch, erst sterben die Bienen, dann der Mensch. Also, seid achtsam.

Ursula Hohn
Oldenburg

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