Betrifft: „Oldenburger zieht es zum Waffenplatz“ (NWZ vom 11. August)

Danke für diese ausführliche Lokalreportage!

Mit wie wenig wir uns doch zufrieden geben müssen. Andererseits: Der Abverkauf von Speisen scheint eben auch in einer Location mit dem Charme eines Gewerbegebietes zu laufen. Betonsteine, einfache Löcher im Boden für Wasserstrahlen, ornamentlose Glas-Beton-Rasterfassaden à la Kiel, Kassel oder Hannover.

Wie Behaglichkeit auf öffentlichen Plätzen geschaffen werden kann, könnte sich das Büro Angelis von unseren Vorfahren abschauen, die das bis vor 100 Jahren perfekt inszenieren konnten. Ein Besuch solcher Plätze, zum Beispiel in Göttingen, Bozen oder den oberitalienischen Städten, lässt ahnen, was wir mit dem bourgeois-aristokratischen Sinn für Schönheit verloren haben. Willkommen im Zeitalter sozialdemokratischer Hässlichkeit!

Hubert Paluch Oldenburg

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