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OLDENBURG Sie sind keine Bürgerwehr, keine Psychologen und auch keine Sozialarbeiter – die Ehrenamtlichen vom Projekt „Nachtwanderer“ sollen vielmehr Gesprächspartner, Zuhörer und Partner von Jugendlichen sein. Wie das Angebot ankommt, wird sich an diesem Freitag, 6. Mai, herausstellen. Dann gehen die „Nachtwanderer“ erstmals auf Citytour. Von 22 bis 2 Uhr werden sie durch die Straßen marschieren, Bushaltestellen abklappern und zuhören, wenn es Probleme gibt.

Das von der Arbeiterwohlfahrt (AWo) in Zusammenarbeit mit dem Präventionsrat organisierte Freiwilligen-Projekt existiert in ähnlicher Form bereits seit einigen Jahren in Bremen. Die Idee des Nachtwanderns wurde in den 80er Jahren in Schweden geboren. Dort sind inzwischen an 300 Orten mehr als 200 000 Freiwillige im Einsatz. Auch in Norwegen, Dänemark und Estland macht die Initiative Schule. In vielen Orten soll die Jugend-Kriminalität nachgesunken sein, weil die Nachtwanderer im Einsatz waren.

Auf ein solches Ergebnis hofft auch die von AWo-Sozialmanagerin Johanna Stein koordinierte Oldenburger Gruppe. Zum ersten Einsatz an diesem Freitag erwartet sie sieben Freiwillige. Darunter wird auch SPD-Ratsfrau Germaid Eilers-Dörfler sein, die sich vor Wochen für die Tour zur Verfügung gestellt hat.

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Erkennen kann man die Ehrenamtlichen an ihren dunkelblauen Westen mit der gelben Nachtwanderer-Aufschrift. Zur Ausrüstung gehören ansonsten Taschenlampen, Handys und ein kleiner Rucksack mit einer Erste-Hilfe-Ausrüstung. Zum Auftakt gehen die Frauen und Männer durch die Fußgängerzone. „Künftig werden wir uns auf Jugendtreffpunkte in Parks, an Seen und anderen Orten konzentrieren“, sagt Johanna Stein. Denn in der Innenstadt seien genügend hauptamtliche Akteure (zum Beispiel Polizei) präsent.

Wer sich für das Projekt interessiert, kann sich bei der AWo (Tel. 48 01-142) melden.

Rainer Dehmer Oldenburg / Redaktion Oldenburg
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