Betrifft: „Energetisches Konzept führt zu Verzögerungen“; zum Streit zwischen SPD und Grünen über die Smart City auf dem Fliegerhorst (NWZ vom 21. Juni)

Liebe SPD, um es noch einmal zu erklären: Die Energie-Einsparverordnung (EnEV) ist verpflichtend und schreibt den Mindeststandard beim Bauen vor. (...) Zu sagen, dass die Umsetzung „des erhöhten Standards der EnEV“ selbstverständlich sei, ist Augenwischerei.

Ebenso eine Ausrede ist die „Befürchtung … der weiteren Verzögerungen“. Bereits früher haben Organisationen wie das Kompetenzzentrum Bauen und Energie darauf gedrängt, zukunftsorientiert in einem höheren energetischen Standard zu planen. Drittens, in dem immer wieder angeführten Punkt, dass dadurch ja alles teurer würde, werden ausschließlich Baukosten betrachtet. Die Betriebskosten bleiben bei dieser Betrachtung außen vor (...).

Im EnEV-Standard wird nun weiterhin Heiztechnik auf der Basis von fossilen Brennstoffen eingebaut. Diese ist jedoch ein Auslaufmodell. Den Bewohnern werden gleichzeitig Wege verbaut, alte Technik später gegen regenerative Energietechnik auszutauschen. Bei den Prognosen zum Klimawandel sollten alle Alarmglocken klingeln und alles drangesetzt werden, CO2 zu vermeiden. Besonders, wenn es sich (...) so deutlich rechnet. Mit einem zukunftsgerichteten Energiekonzept für den gesamten Fliegerhorst kann Oldenburg sich ein Aushängeschild machen. Anderes würde einer Stadt mit dem Energy Award in Gold ganz schlecht zu Gesichte stehen.

Swen Kranich
Oldenburg

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