Vergebene Liebesmüh’ – wie Kritiker mit Verweis auf Steuergelder und die „böse Gesinnung“ der Selbst-Schuldigen sagen? Blödsinn! Der Ansatz der psychiatrischen Versorgung greift eher zu kurz. 20 Plätze sind gewiss ein guter Anfang, mehr aber noch nicht. Will man das Konzept ernstnehmen, muss ein Vielfaches an Versorgungsplätzen her: Laut aktueller Studien haben mehr als 40 Prozent aller Bundesbürger schon einmal unter psychischen Störungen gelitten. Inhaftierte seien indes bis zu 80 Prozent zumindest psychisch auffällig, heißt es aus dem Justizministerium. Bei über 420 hiesigen JVA-Insassen decken besagte 20 Plätze weniger als 5 Prozent ab. Da die Abteilung in Oldenburg auch die stationäre psychiatrische Versorgung für andere JVAs übernimmt, ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis die nächste Erweiterung dieserart erfolgt. Nötig ist das allemal. Ein Glück, dass die Zeichen der Zeit erkannt worden sind – zum Schutz aller Beteiligten.

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Geschonke@infoautor.de

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