Oldenburg Oldenburgs Schüler haben während der Corona-Krise viel durchzumachen, in der Schule und auch außerhalb. Acht Schüler berichten darüber, was sie in der Corona-Pandemie am meisten vermissen.

Esther Müller, Berufsbildende Schulen 3:

Esther Mülller / Bild: privat

„Es fehlt mir, dass ich reisen kann, also dass ich meine Oma besuchen kann, die jetzt in Afrika wohnt. Der Kontakt zu meiner Familie ist halt weg, nur über Social-Media.“

„Mir fehlt der Kontakt, mich mit Großgruppen zu treffen, gerade weil meine Clique aus acht Personen besteht und wir uns halt nicht irgendwo treffen können. Auch der soziale Kontakt zu Leuten, die man vielleicht nicht kennt und erst kennenlernt.“

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Alexander König, Berufsbildende Schulen 3:

Alexander König / Bild: privat

„Am meisten fehlt mir während Corona die Zeit, in der ich mit meinen Freunden abhängen, feiern, ins Kino gehen und Essen gehen konnte. Zudem fehlt mir der Alltag ohne Maske.“

Elisa Hattendorf, Graf-Anton-Günther-Schule:

Elisa Hattendorf (links) mit ihrer Freundin Sophie Insel / Bild: privat

„Ich vermisse es, meine engsten Freunde zu sehen, sie zur Begrüßung zu umarmen, man wahrt Distanz zu den Leuten, die einem sonst am nächsten stehen. Ich bin während der Pandemie 18 geworden, darauf habe ich mich lange gefreut, aber so hatte ich es mir nicht vorgestellt. Es fehlt der Kontakt zu anderen, die Partys und überhaupt etwas zu erleben.“

Felix Even, Graf-Anton-Günther-Schule:

Felix Even / Bild: privat

„Während des Lockdowns fehlt mir am meisten der Stadionbesuch an den Wochenenden. Während man vor dem Lockdown mit seiner Gruppe an Freunden quer durch Deutschland gereist ist, um den Verein seiner Wahl zu sehen, muss man sich jetzt mit leeren Rängen vor dem Fernseher zufriedengeben. Ein sehr trostloses Bild, welches wiederum zeigt, wie wichtig das Geld und wie unwichtig der einzelne Fan geworden ist. Was für den Außenstehenden ein wohl eher geringes Opfer ist, ist für den eingefleischten Sport- und Fußballfanatiker ein wahrer Weltuntergang.

Noch schlimmer wird es dann, wenn ohnehin schon überteuerte Sender wie Sky per Knopfdruck Fangesänge in das Spiel einfügen. Stimmung kommt da nicht auf. Viel mehr ist es Unverständnis, was mich als Fan plagt, da der Volkssport Fußball einmal mehr für seine Geldzwecke missbraucht wird und die Gesundheit der eigenen Spieler etc. in den Hintergrund gerät. Fußball besteht nicht nur aus dem Spiel, es beginnt bereits bei der Fahrt zum Stadion, in überfüllten Zügen, dann am Bierstand und schlussendlich stehst du in der Kurve eng an eng und atmest alles mögliche um dich herum ein. Hört sich aktuell undenkbar an, hat aber seinen besonderen Charme, an den man gerne zurückdenkt, wenn er einem wie jetzt fehlt – Quarantäne für den Fußball.“

Karla Rademaker, Graf-Anton-Günther-Schule:

Karla Rademaker / Bild: privat

„Ich vermisse die Abwechslung. Jeder Tag ist wie der andere und mir fehlen die Treffen mit meinen Freunden. Ich halte mir nur immer wieder vor Augen, dass es Menschen gibt, die viel stärker unter den Folgen der Pandemie leiden.“

Daniel Liebrecht, Oberstufe IGS Kreyenbrück:

Daniel Liebrecht / Bild: privat

„Was mir am meisten gefehlt hat, während der ganzen Corona-Pandemie, ist das rausgehen, ohne die Angst mich oder meine Liebsten in meinem Umkreis zu gefährden. Man könnte also sagen, dass mir das normale Leben bzw. die Sicherheit meiner Gesundheit am meisten fehlt.“

Thore Stamereilers, Graf-Anton-Günther-Schule:

„Am meisten vermisse ich so den Kontakt in großen Gruppen bei Feiern oder auch einfach nur in der Pause. Grade die letzten beiden Schuljahre so stark eingeschränkt zu sein ist natürlich frustrierend und jeder geht damit anders um. Aber ohne das Internet und Videochatting wie Skype oder Discord wäre der Lockdown vermutlich noch viel schlimmer für unsere Generation. Dass so etwas heutzutage möglich ist, dafür kann man zumindest dankbar sein.“

Patrick Marquardt, Graf-Anton-Günther-Schule:

Patrick Marquart / Bild: privat

„Ich denke, das größte Problem, was die Schülerinnen und Schüler gerade haben, und nicht nur wir sondern auch viele Lehrkräfte, ist die fehlende Planungssicherheit.“

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.