OLDENBURG In der Fußball-Kreisliga waren alle Oldenburger Teams aktiv.

TuS Bloherfelde - SV Ofenerdiek 1:0. Im Stadtderby ging Bloherfelde durch ein Kopfballtor von Benny Junge (71.) als glücklicher Sieger vom Platz. „Hauptsache gewonnen. Auch ein 1:0 sind drei Punkte“, warf TuS-Trainer Andre Löhner mit Floskeln um sich und sprach von „einem sehr glücklichen Sieg“. Sein Trainerkollege Oliver Gerdes sah es ähnlich: „Wir waren die aktivere Mannschaft und hätten uns den Punkt verdient gehabt. Ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen.“ Der SVO hatte in einem ausgeglichenen Spiel die besseren Torchancen, doch weder Sander und Aits noch Uschkurat nutzten ihre guten Möglichkeiten.

SVE Wiefelstede - Eversten II 2:0. Für Eversten II wird die Luft trotz einer guten Leistung am Tabellenende dünner. Fünf Punkte Rückstand hat die Mannschaft von Trainer Tammo Reints nun schon auf das rettende Ufer. „Wir haben beim Spitzenreiter das Spiel ausgeglichen gestaltet“, zog Reints aber das Positive aus der Niederlage. Während die Platzherren ihre Chancen konsequent nutzten, vergaben Herold und Rüthemann die besten Tormöglichkeiten des TSE. „Wir haben taktisch diszipliniert gespielt, da können wir drauf aufbauen“, so Reints.

BW Bümmerstede - FC Rastede 2:3. „Das war teilweise schon beeindruckend was die gespielt haben“, lobte BWB-Trainer Ingo Müller Rastede nach der ersten Heimniederlage der Saison. Bümmerstede fand gegen aggressive Gäste nie zu seinem Spiel. Kurios der 2:3-Anschlusstreffer von Helge Ommen in der Nachspielzeit: Erst lupfte Ommen einen Elfmeter an die Querlatte, den Abpraller köpfte er ein – ohne das zwischendurch ein Spieler am Ball war. „Hier erlebst du jede Woche was Neues“, konnte es Müller kaum glauben, dass der dadurch irreguläre Treffer vom Unparteiischen anerkannt wurde.

Viktoria Scheps - Türkischer SV 2:3. Nach drei sieglosen Spielen holte der TSV wieder einen Dreier und bleibt Wiefelstede auf den Fersen. Zwar lag die Mannschaft von Trainer Cumhur Demir zur Pause mit 1:2 hinten, doch ein Doppelpack von Ertunc Sarigül sorgte für den verdienten Dreier der Gäste. „Scheps ist am Ende konditionell eingebrochen, da hätten wir bei guten Konterchancen auch noch mehr Tore erzielen können“, kommentierte Demir, der den Sieg als „gute Motivationshilfe“ für das anstehende Spitzenspiel gegen Wiefelstede bezeichnete.

FSV Westerstede - GVO II 4:3. GVO II lag nach 18 Minuten bereits mit 0:2 hinten. In der 21. Minute sah dann Juri Mudry wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte. „Diese Disziplinlosigkeiten schaden uns, das muss sich schleunigst ändern“, wusste GVO-Trainer Thomas Absolon.

Die Gäste ließen sich zunächst nicht schocken, glichen nach der Pause durch Niemann und Heeren aus. In der Schlussphase, in der Ammazolorso auch noch Gelb-Rot sah, schwanden dann die Kräfte. Absolon: „Mit elf Mann hätten wir hier nicht verloren.“

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.