Von Thomas Husmann

Frage: 150 Jahre Evangelisch-methodistische Kirche in Oldenburg, und keiner merkt's?

Abraham: Das kann man so auch nicht sagen. Wir blicken eben lieber in die Zukunft als zurück. Und wir wollen uns ins Gespräch bringen, um mit anderen ins Gespräch zu kommen. Dazu haben wir sieben Pastoren, die aus unserer Gemeinde stammen, zu Themenabenden eingeladen. Man muss ja nicht unbedingt mit einer Jubiläumswoche feiern, sondern wir wollen eher inhaltliche Schwerpunkte setzen.

Frage: Wie das?

Abraham: Wir legen Wert auf Gespräche und gute Kontakte – auch mit den benachbarten Kirchen und Einrichtungen rund um den Friedensplatz. So beteiligen wir uns zum Beispiel an der „Langen Nacht der Kirchen“ am 5. Juli und laden zu Konzerten und besonderen Gottesdiensten in die Friedenskirche ein.

Frage: Was unterscheidet Ihre Kirche von den meisten anderen?

Abraham: Als evangelische Freikirche sind wir unabhängig vom Staat und finanzieren uns durch freiwillige Gaben. Kirchenglied wird man durch eine bewusste Entscheidung. 190 Gemeindeglieder gehören mit ihren Familien der Oldenburger Gemeinde an. Kennzeichen unserer Kirche ist sicher eine ökumenische Offenheit. Und vielleicht geht es bei uns ein wenig familiärer zu als in anderen Gemeinden. Viele fühlen sich z. B. in Gruppen wie dem Seniorenkreis oder Posaunenchor wohl.Bild: Husmann

Gespräch mit Klaus Abraham (48), seit zwei Jahren Pastor der Evangelisch-methodistischen Kirche in Oldenburg.

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