OLDENBURG Durch seine Engagements auf Kreuzfahrtschiffen ist der Oldenburger Entertainer und Parodist Olaf Gebauer (67) in vielen Orten dieser Welt aufgetreten. Jetzt war das ehemalige Mitglied der Oldenburger Band „Four Kings“ zum vierten Male auf Einladung der Deutsch-Japanischen Gesellschaft bei einem zünftigen Grünkohl-Essen in Tokio für die musikalische Unterhaltung verantwortlich.

Zum 19. Mal richtete die Deutsch-Japanische Gesellschaft das Grünkohl-Essen aus. Dabei spielten die Auswirkungen des schweren Erdbebens im vergangenen Jahr eine besondere Rolle. „Weil viele Deutsche das Land nach der Katastrophe verlassen hatten, hatten die Verantwortlichen der Deutsch-Japanischen Gesellschaft überlegt, das Essen in diesem Jahr ausfallen zu lassen“, berichtet Gebauer. Letztlich habe man sich für eine Fortsetzung der Veranstaltungsreihe entschieden. Daraufhin packte Olaf Gebauer seinen Koffer und flog mit seiner Frau Dörte nach Japan. Dort hielt sich das Ehepaar acht Tage lang auf – Zeit genug, um sich einen Eindruck vom Leben in der Millionen-Metropole zu machen.

„Augenscheinlich haben sich die Japaner daran gewöhnt, mit Erdbeben zu leben. Als während unserer Anwesenheit in Tokio ein leichtes Beben zu verzeichnen war, kümmerten sich die Japaner nicht groß darum, sondern gingen flugs zum Alltag über“, erzählt Olaf Gebauer, den viele besser unter dem Namen Olaf King kennen, nach seiner Rückkehr.

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Dass viele Deutsche aus Japan abgereist sind, war laut Olaf Gebauer auch bei dem Essen unübersehbar: „Setzten sich die rund 300 Gäste vorher immer jeweils zur Hälfte aus Japanern und Deutschen zusammen, waren diesmal die Japaner eindeutig in Überzahl.“ Die Zusammensetzung des Publikums führte auch dazu, dass der Entertainer sein Musikprogramm umstellte. Beinhaltete das Programm vorher größtenteils deutsche Titel (u.a. von Peter Maffay und Udo Lindenberg), „musste ich diesmal wesentlich mehr englische Texte berücksichtigen. Aber auch das klappte problemlos “, sagt er.

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