Oldenburg Dramatische Szenen in der Geschäftsstelle der Volksbank Oldenburg an der Edewechter Landstraße: Ein maskierter Täter fing am Freitagmorgen einen 26-jährigen Angestellten kurz vor der Geschäftszeit um 7.45 Uhr vor dem Hintereingang der Geschäftsstelle ab und bedrohte ihn, vermutlich mit einer Pistole. Mit dem Opfer betrat der Täter die Räume der Bank. An Bargeld kam er jedoch nicht, weil die Sicherheitsvorkehrungen griffen. Als der Täter dies bemerkte, fesselte er den Angestellten zunächst in einem Büro der Bank und flüchtete anschließend. Das Opfer wurde um 8.13 Uhr von Kollegen entdeckt, die umgehend die Polizei riefen.

„Der Angestellte blieb körperlich völlig unversehrt, ein Krankenwagen musste nicht kommen“, sagte Volksbank-Vorstand Matthias Osterhues im Gespräch mit der NWZ. Nach der Aussage bei der Polizei sei der Angestellte zur Geschäftsstelle zurückbegleitet worden, wo sein Auto stand. Von Angehörigen wurde er dort in Empfang genommen und nach Hause gebracht. „Die Mitarbeiter haben sich sehr vorbildlich verhalten“, lobte Osterhues. Er betonte, dass Banküberfälle zwecklos sind, da alle Kassenbestände gesichert werden. Der Mitarbeiter könne psychologische Hilfe in Anspruch nehmen, um den Schock zu verarbeiten. Ihm gehe es den Umständen entsprechend gut.

Trotz der sofort eingeleiteten Fahndung wurde der Täter bis zum späten Freitagabend nicht gefasst. Die Geschäftsstelle im Stadtteil Eversten blieb aufgrund des Vorfalls am Freitag geschlossen. Am Montag öffnet sie wieder, kündigte Osterhues an.

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Der Täter wird wie folgend beschrieben:

- etwa 40 bis 50 Jahre alt

- etwa 1,80 Meter groß, untersetzt

- bekleidet mit schwarzer Regenjacke mit Aufschrift „RAINMAX“, blauen Jeans sowie alten Turnschuhen

- führte eine schwarze Sporttasche mit grauen Applikationen bei sich

- sprach akzentfreies Hochdeutsch

Zeugen, die verdächtige Umstände oder eine Person, auf die die Beschreibung zutrifft, bemerkt haben, werden gebeten, sich bei der Polizei unter 0441-7904115 zu melden.

Die Bankfiliale bleibt heute geschlossen.

Nils Coordes Redakteur / Newsdesk
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