Oldenburg Ein Oldenburger soll am Donnerstag in der Nähe eines Supermarktes an der Alexanderstraße mehrere Schüsse mit einer Schreckschusswaffe abgegeben haben. Nach NWZ-Informationen handelte es sich um einen „Netto“-Markt. Nach Polizeiangaben sind gegen 13.15 Uhr mehrere Notrufe eingegangen. Die Zeugen schilderten übereinstimmend, dass ein Mann die Schüsse mit einer Handfeuerwaffe abgegeben habe und kurz darauf in ein Einfamilienhaus an der Alexanderstraße gegangen sei, heißt es vonseiten der Polizei.

Mit mehreren Streifenwagen fuhren die Beamten daraufhin zum Einsatzort. In einer Wohnung des Einfamilienhauses stießen sie auf einen 24-jährigen Oldenburger, auf den die Beschreibung der Zeugen zutraf. Bei der Überprüfung der Personalien habe sich der Mann aufbrausend und aggressiv verhalten. „Mehrfach beleidigte er die Einsatzkräfte“, heißt es. In der Wohnung fanden die Beamten neben einer Schreckschusswaffe noch einen Elektroschocker. Beide Gegenstände wurden sichergestellt.

Da der 24-Jährige betrunken war, ordnete eine Richterin auf Antrag der Staatsanwaltschaft Oldenburg eine Blutentnahme an; dazu wurde der Oldenburger zur Wache gebracht. Unmittelbar vor der Entnahme der Blutprobe durch einen Arzt randalierte der Mann, versuchte das Mobiliar zu beschädigen und sprang gegen eine Tür, wobei er sich leicht verletzte. Da sich der Mann auch nach der Blutentnahme nicht beruhigen ließ, wurde er in Gewahrsam genommen. Am frühen Freitagmorgen konnte er schließlich wieder entlassen werden. Gegen den 24-Jährigen wird nun unter anderem wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.

Chelsy Haß Redakteurin / Redaktion Oldenburg
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