A28 Stundenlang Gesperrt
58-Jähriger und Azubi bei Lkw-Unfall verletzt

An dem Lastwagen mit Kranaufbau war ein Reifen geplatzt. Er geriet ins Schleudern und kippte um, die Bergung dauerte bis in den späten Abend. Für Ärger sorgten filmende Autofahrer.

Bild: 261News/Andre van Elten
Polizisten nehmen auf der A28 den Unfall auf und inspizieren den verunglückten Lastwagen.Bild: 261News/Andre van Elten
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Ein Kran versucht den verunglückten Laster aufzurichten.Bild: 261News/Andre van Elten
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Der umgestürzte Lkw wird am Kran befestigt.Bild: 261News/Andre van Elten
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Oldenburg Ein Lastwagen lag nach einem Unfall am frühen Dienstagabend quer über der Autobahn 28 zwischen dem Oldenburger Ostkreuz und der Abfahrt Osternburg, weshalb die A28 in der Fahrtrichtung von Bremen nach Emden/Leer bis kurz vor 22 Uhr voll gesperrt war.

Nach Angaben der Polizei war ein 58-Jähriger aus Edewecht (Ammerland) gegen 17 Uhr mit seinem 15-jährigen Auszubildenden von einer Baustelle gekommen und mit dem Lkw mit Kranaufbau auf die A 28 aufgefahren. Kurz vor dem Kreuz Oldenburg Ost qualmte ein Reifen, kurz darauf platzt dieser. Der Fahrer versuchte noch, den Lkw abzufangen, als dieser ins Schleudern geriet. Der Laster kippte um und blieb quer zur Fahrbahn auf der Fahrerseite liegen.

Rettungskräfte befreiten Fahrer und Beifahrer aus dem Lkw und brachten sie ins Krankenhaus. Über die Schwere der Verletzungen lagen am Dienstagabend keine Informationen vor.

Die Polizei stellte vor Ort an dem Fahrzeug keine technischen Mängel fest, zumal der Lkw erst vor zwei Monaten bei der Hauptuntersuchung war. Eine Fremdeinwirkung könne ausgeschlossen werden. Die Gesamtschadenshöhe an Lkw, Autobahn und Planken beläuft sich laut Polizei auf auf rund 30.000 Euro.

Da der Unfall kurz hinter der Abfahrt auf die A29 geschah, konnte der nachfolgende Verkehr an dieser Stelle abgeleitet werden. Deshalb gab es keine größeren Staus.

Auch an dieser Unfallstelle gab es wieder ein Ärgernis, das zunehmend für Unverständnis und Empörung sorgt: Den Beamten fiel auf, dass vorbeifahrende Fahrzeuge das Tempo verlangsamten, um mit dem Handy zu filmen und Fotos zu machen. Während der Unfallaufnahme hatten die Einsatzkräfte keinen Möglichkeit, die Fahrzeuge anzuhalten. Kennzeichen konnten nicht abgelesen werden, da die Sicht auf die Fahrzeuge durch die Schutzplanken eingeschränkt war.

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